Ankh

Bild Huch & Friends

Ankh hat nichts mit dem erfolgreichen Computerspiel zu tun. In Ankh bietet eine Pharaonin den Mumien an, eine davon zum Leben zu erwecken. Nur erwartet sie, zuvor beschenkt zu werden.

Aber wie es halt bei Blaublüterinnen so ist, ist sie launisch. Was ihr in dem einen Moment gefällt, kann sich innerhalb von Minuten ändern und die Geschenke waren umsonst.

Im Spiel gibt es Mumien- und Papyruskarten. Die Papyruskarten geben an, was sich die Pharaonin wünscht. Diese Wunschliste kann jeder Spieler immer wieder ändern, indem er die Karte ausspielt.

Die erste Gabe bringt im Schnitt doppelte Punkte. Die zweite wenigsten normale Punkte. Mit der dritten Gabe geht man leer aus und die vierte Gabe bringt sogar Minus-Punkte.

Auf den Mumienkarten sind die Mumien inklusive Gaben in vier verschiedenen Farben abgebildet. Ausgestattet mit vier Handkarten beginnt die Buhlerei um die Gunst der Herrscherin.

Bevor aber das Spiel beginnt, wird eine Papyruskarte ausgelegt. Die restlichen Karten werden mit den Mumienkarten zusammen gemischt und jeder Spieler erhält dann vier Karten.

Wenn man eine Karte ausgespielt hat, werden die Handkarten immer auf vier ergänzt.

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Nun gilt es also, möglichst geschickt die Gunst des Augenblicks bzw. die Launen der Königin zum eigenen Vorteil zu nutzen und – bei Gelegenheit – die Mitspieler in Ungnade fallen zu lassen. Steht die gewünschte Anzahl Mumien vor der Pharaonin, verteilt sie ihre (Miss-) Gunst, und es wird gewertet.

Hat man 50 Punkte erreicht, ist das Spiel beendet.

Fazit
Ankh spielt sich relativ flott. Dies liegt wohl daran, dass die Regeln sehr einfach und verständlich ist. Die Mumienkarten wurden dabei auch noch witzig gestaltet.

Der Spielreiz wird aber erst mit drei oder gar vier Spielern ausgereizt. Und da macht das Spiel auch Spaß. Insgesamt, ein einfaches und witziges Kartenspiel.

  • Autor Dave Grigger
  • für Spieler ab 8 Jahren
  • für 2-5 Spieler
  • Spieldauer ca. 30 Minuten
  • Verlag Huch & Friends

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 4611 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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