Feuer und Flamme

Bild Huch and Friends

Ziel des Spiels ist es, Maiskolben, Steaks und Co, so auf den Grill zu platzieren, dass nichts runter fällt. Stilgerecht werden all diese Dinge, die aus Holz gefertigt sind, mit der Grillzange auf dem Grill abgelegt.

Was der Spieler ablegen soll, zeigt eine Spielkarte, die man zuvor umdrehen muss.

Wenn man nicht genügend Platz hat, muss man mit ruhiger Hand die Dinge stapeln. Wenn doch was herunterfällt, muss der Pechvogel, der an der Reihe war, einen seiner Grillchips abgeben.

Hände dürfen nie zur Hilfe herangezogen werden, man darf die Teile nur mit der Zange berühren und diese kann man mit einer oder zwei Händen anfassen. Fällt dabei der Grill um, scheidet der Spieler aus.

Das Gleiche gilt, wenn ein Spieler alle Chips verloren hat. Zusätzlich kann man noch Bonuskarten benutzen. Diese müssen aber ausgespielt werden, bevor man die Grillzange nutzt.

So kann man pausieren und der nächste Spieler ist am Zuge. Dies macht Sinn, wenn abzusehen ist, dass das Grillgut oder sogar der Grill umfallen könnten. So muss der nächste Spieler die Aufgabenkarte erfüllen.

Mit der Karte Lehrling, man ist dann ja Anfänger, können bis zu zwei Teile herunterfallen, ohne dass man einen Chip abgeben muss. Für das dritte und jedes weitere heruntergefallene Grillteil muss der Spieler je einen Grillchip abgeben. Spielt man die Karte Gar aus, kann der Spieler, bevor er sein Grillgut ablegt, zwei Teile entfernen. Diese werden dann wieder zum allgemeinen Vorrat abgelegt.

Das Spiel kann auf zwei verschiedene Arten enden: Wenn man als Einziger noch einen oder mehrere Grillchips besitzt oder wenn es einem gelingt, das letzte Grillteil aus dem allgemeinen Vorrat auf den Grill zu legen, ohne dass ein Grillteil herunterfällt, gewinnt derjenige Spieler das Spiel, egal wie viele Grillchips man besitzt.

Fazit

Feuer und Flamme ist ein gelungenes Familienspiel, was man nicht nur beim Grillen herausholen sollte. Das Spielmaterial ist von guter Qualität. Das Grillgut wurde aus Holz gefertigt.

Die Regeln sind einfach und verständlich, trotzdem oder gerade deswegen macht das Spiel viel Spaß. Vor allem kann man seine Gegenspieler ärgern, indem man das Grillgut so platziert, dass, wenn man noch etwas drauflegt, garantiert ein oder mehrere Teile herunterfallen können.

Aber Vorsicht, man kann selber Opfer seiner eigenen Falle werden.

  • Autoren: Stefan Dorra, Manfred Reindl
  • Illustration: Christian Opperer
  • Grafik/Design: HUCH! & friends
  • Verlag: HUCH! & friends

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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