Der Hanf des Verdrebens

Bild Krimitotal

Seit mehr als 10 Jahren gibt es den Verlag Krimitotal. Wahrscheinlich hat Jörg Meißner, der mit dem Duft des Mordes seine Reihe begonnen hatte, nie mit dem Erfolg gerechnet. Schließlich wurden bisher über 80.000 Spiele verkauft.

Aller Anfang war schwer, aber Jörg hatte dabei immer seinen Traum verfolgt. Und mittlerweile machen sie nicht nur Spiele, sondern sie gestalten Krimidinner, so dass das Spielen zum Event wird.

Dies liegt in erster Linie an den Fans dieser Reihe, denn Krimitotal Spiele sind Rollenspiele, in denen jeder an dem Spielabend in eine andere Rolle schlüpft, um so aus dem Alltag zu entfliehen.

Und da wird die Sehnsucht der Menschen, in Rollen zu schlüpfen, hier gut bedient. Wichtig dabei ist, dass sich die Spieler darauf einlassen. Dazu benötigt man einen Spielleiter, der Schritt für Schritt in die jeweiligen Phasen des Spiels führt. In jeder Runde gibt es neue Erkenntnisse, die die Spieler aufgreifen müssen.

Dazu erhält jeder Spieler immer eine neue Karte. Von dem Inhalt wissen aber die anderen nichts. Das Ziel ist es, zum Schluss den Mörder zu überführen. Und das kann schon einmal bis zu 3 oder mehr Stunden dauern.

Wenn man seine Freunde zum Krimispiel einlädt, kann oder soll man sie überzeugen, sich entsprechend des Mottos anzukleiden. Und der Hanf des Verderbens führt einen zurück, in eine Zeit, in der es Kommunen à la Rainer Langhans gab und Hippie sein immer noch angesagt war.

Eine Zeit, wo Woodstock noch nachgewirkt hat. Und natürlich haben die Jungs und Mädels in der Zeit gekifft.

Im Spiel liegt die Kommune mitten auf einer einsamen Inseln, so wie man dies kennt, aus zehn kleine ….

Als Mitglieder der Kommune hat man nichts mit den Spießern am Hut, so versorgt man sich selber, nicht nur mit Hanf, den man auch noch Gewinn bringend verkaufen kaufen. Also Friede, Freude….

Am heutigen Abend wird der Mondgott Chandra geehrt. Aber bevor es zum Fest geht, wird Uschi tot aufgefunden. Uschi ist das jüngste Mitglied der Kommune, daher kann diese doch keine Feinde haben.

Weiterhin gehört zu dieser Runde Hans Dieter, dem die Insel gehört. Vor allem mag er das Kiffen. Auch Elvira hat ein gutes finanzielles Polster, schließlich hat sie gut geerbt und so springt sie immer mal ein, wenn das Geld vom Hanfanbau nicht reicht.

Babette ist etwas anders, denn sie schätzt Küche und Haus und kümmert sich sehr intensiv darum. Chris kümmert sich um die Tiere und schlachtet diese ab und zu, somit kann er auch Blut sehen.

Adelheid verkörpert das Klischee, denn Sex, Drugs and Rock’n Roll ist genau ihr Ding.

Frieda ist diejenige, die sich um alle Pflanzen kümmert. Ohne ihre Arbeit würden die anderen nur noch Kiffen können. Roland und Josè sind noch zwei weitere Mitglieder, wobei auf Josè alle Frauen fliegen.

Nun geht es an die Aufklärung, wer hat was vom Tod des Opfers. Hat sie vielleicht durch Zufall in dieser kurzen Zeit etwas mitbekommen. Steckt eventuell Eifersucht dahinter, schließlich ist sie die Jüngste in der Kommune.

Diesen Fall müssen Sie lösen. Im Rahmen einer witzigen Mottoparty tauchen die Mitspieler in diese mysteriöse Geschichte ein. Sie sammeln Indizien, werten Fakten und Spuren aus und verdächtigen sich gegenseitig, der Übeltäter zu sein.

„Die Spieler schlüpfen in schillernde Rollen, stylen und verkleiden sich und begeben sich auf Verbrecherjagd. Sie erleben einen unvergesslichen Abend voller Intrigen, Spekulationen und Überraschungen – Spaß pur“, erklärt Jörg Meißner das starke Interesse an den Spielen.

Fazit

Die Spiele aus dem Hause Meißner überzeugen durch ihr Konzept und die Abwechslung.

Die Spiele sind über den gut sortierten Einzelhandel bzw. direkt unter www.krimitotal.de erhältlich.

Die letzten Artikel

Auch interessant

Mehr von Kinderspielmagazin

Wilfried Just
Über Wilfried Just 3528 Artikel

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.

Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*