Chinatown

Bild Heidelberger Spielverlag

In diesem Spiel werden Sie in die 60iger Jahre versetzt. Ort der Handlung ist New York, wo zahlreiche Immigranten nach Chinatown strömen. Dabei hat sich dieses Stadtviertel rasant ausgebreitet.

Sie wollen natürlich vom amerikanischen Traum profitieren. Durch geschicktes Verhandeln versuchen Sie Ihren Reichtum zu vermehren.

Das Spiel

Chinatown ist ein Spiel, was sehr viel Wert auf Kommunikation legt. Der Spielplan stellt Chinatown der Stadt New York dar. Dabei ist der Stadtteil in sechs Viertel unterteilt. Die einzelnen Immobilien wurden von 1 bis 85 nummeriert. Das Spiel besteht aus sechs Runden. Die Spielfigur durchwandert dabei die chinesischen Tierzeichen.

Jede Runde besteht auch aus sechs einzelnen Phasen:

  • Immobilienkarten verteilen
  • Geschäftsplättchen verteilen
  • Handel treiben
  • Geschäftsplättchen legen
  • Einkommen
  • Jahreszähler weiter bewegen

Zu Beginn des Spieles bekommt jeder Spieler 30 Besitzmarken. Jeder Spieler bekommt dazu noch eine Übersichtskarte und Startkapital.

Das Geld stellt die Siegpunkte zum Schluss des Spieles dar. Das restliche Material wird wie in der übersichtlich gestalteten Spielanleitung vorbereitet. Sie können verschiedene Geschäfte eröffnen.

Dies sind u.a. ein Fotoladen, ein Teehaus, Fast Food. Auf den Feldern sind verschiedene Ziffern abgedruckt. Diese geben Ihnen an, wie viele Geschäfte Sie haben müssen, um ein fertiges Geschäft abzurechnen. Die Geschäfte müssen dabei zusammenhängend gelegt werden. Fertige Geschäfte erwirtschaften den meisten Gewinn.

Hierzu benötigen Sie aber die entsprechenden Immobilien. Die Spieler ziehen zu Beginn einer neuen Runde Immobilienkarten. Diese Karten sind den entsprechend nummerierten Immobilien auf dem Spielplan zugeordnet. Von diesen Karten dürfen Sie nur eine festgeschrieben Anzahl behalten. Die Restkarten werden wieder eingemischt. Nun setzen Sie Ihren Besitzmarker auf Ihre Immobilien.

Im Anschluss ziehen Sie aus dem Stoffbeutel die Geschäftsplättchen. Nun kommt das, was das Spiel sehr interessant macht. Es kann frei gehandelt werden. Sie versuchen vom Gegenspieler eine Straße oder auch ein Geschäftsplättchen zu ergattern. Sie können dazu Geld, Straßen oder auch Geschäftsplättchen anbieten.

Es kann frei gehandelt werden ohne das eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden muss. Ist dieser Hauptpart, der vor allem bei fünf Spielern richtige Action bringt, zu Ende, werden die Geschäftsplättchen auf die Immobilien gelegt. Sie brauchen nicht alle legen.

Ihr Ziel ist es ja, zusammenhängende Geschäfte zu errichten, so müssen Sie auch einmal warten, um Ihre Spieltaktik umzusetzen. Zum Ende der Phase bekommt jeder Spieler sein Einkommen. Dieses berechnet sich anhand Ihrer Geschäfte, die Sie besitzen.

Fazit

Chinatown ist ein Spiel, was viel Wert auf Kommunikation der Spieler legt. Dieses wird vor allem in der Handelsphase umgesetzt. Das eigentliche Spielprinzip versteht man relativ schnell. Die Spielanleitung wurde sehr übersichtlich gestaltet. Verschiedene Beispiele wurden grafisch dargestellt, so dass man verschiedene taktische Elemente nachvollziehen konnte. Die Spielanleitung wurde sehr verständlich geschrieben.

Der Spielplan ist zwar funktionell gestaltet, trotzdem kann man zahlreiche kleine Details entdecken. Da ziehen Einwohner des Stadtteils mit einem Drachen durch die Stadt oder Rauch zieht über die Stadt.

Das Spiel selber macht sehr viel Spaß. Vor allem Gelegenheitsspieler werden mit diesem Spiel angesprochen. Sie werden mit den taktischen Möglichkeiten nicht überfordert.

  • Verlag: Filosfia (in Deutschland über den Heidelberger Spielverlag)
  • Autor: Karsten Hartwig
  • Illustration: Mathieu Leyssene
  • Deutsche Umsetzung: Heiko Eller
  • Alter: ab 10 Jahren (eher ab 12 Jahre)
  • Spieler: 3 bis 5
  • Dauer: 60 bis 90 Minuten
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler, Vielspieler

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 3689 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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