Mord in der Villa Mafiosa

Bild Gmeiner Verlag

Mord in der Villa Mafiosa ist ein unterhaltsames Mörderdinner für den Heimgebrauch.

Die Spielregeln sind einfach, da sich die Spieler an den vorgegebenen Charakteren orientieren müssen und die „rote Linie“ des Ablaufs vorgegeben ist.

Schauspielerisches Talent und Improvisationsfähigkeit sind hierbei hilfreich.

Die Ermittlungsarbeit beginnt, nachdem bekannt wurde, dass im Nachbarzimmer der Saucenpapst, Enrico Fratinelli, umgebracht wurde.

Ein Gast an der Tischrunde muss der Täter sein. Aber wer?

Wir haben im Freundeskreis Mord in der Villa Mafiosa gespielt.

Die Vorbereitungen zum Dinner sind relativ überschaubar. Ein Kochbuch zur italienischen Küche, verfasst von den beiden Autorinnen, liegt bei. Es enthält neben zahlreichen italienischen Rezepten Anleitungen zum Spiel sowie Muster für Tischkarten. So kann der Abend auch kulinarisch optimal gestaltet werden.

Ein Auflauf, Pizza oder andere typisch italienische Speisen sind schnell zubereitet oder mal schnell bestellt. Hierzu serviert man italienische Weine, Säfte, Wasser oder/und einen Ramazotti.

Zuvor sind jedoch noch organisatorische Dinge zu erledigen.7 Gäste müssen gefunden werden. Hat man keine 7 Mitspieler, müssen andere Spieler eine Doppelrolle übernehmen.

Die Einladungen zum Essen werden, möglichst personell passend, den Gästen zugeordnet.

Jeder Gast sollte sich dann im Vorfeld in die Rolle hineinversetzen.

Der Charakter der Rolle befindet sich auf der Innenseite der Einleitung. Alle anderen Informationen zu den anderen Gästen befinden sich auf der Rückseite.

Der Gastgeber wirkt als Moderator bzw. Spielleiter und erhält seine 3 Karten. Er kennt die Regeln und auch den Mörder. Jeder Spieler erhält erst an dem Abend die TOP SECRET AKTE, um mehr Informationen zu erhalten und um sich Notizen zu machen.

Eine falsche Spur zu streuen, ist nicht gestattet.

Nach der Begrüßung folgen einleitende Worte durch den Spielleiter.

Danach werden die Karten auf die entsprechenden Personen verteilt – 7 Personen plus Spielleiter.

Die 6 persönlichen Karten, die jeder Spieler erhält, sind nummeriert, so dass jeder Spieler Kenntnis hat, wann sein Einsatz erfolgen soll. Nun gilt es, das „Krimistück“ entsprechend der Textvorgaben durchzuspielen.

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Zum Schluss stellt sich die Frage? Wer ist der Mörder?

Fazit

Ein tolles Spiel, um Freunde und Bekannte ansprechend zu unterhalten.

Empfehlenswert.

  • Brettspiel und Krimi Dinner
  • Autoren: Michaela Küpper und Marlis Müller
  • Layout: Marlis Müller
  • Gmeiner Verlag
  • 8 Spieler ab 14
  • Spieldauer 90 Minuten +

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Roland Bochmann
Über Roland Bochmann 142 Artikel

Redakteur für Kinder-, Lernspiele und Experimentierkästen.

Bild wurde von Juli gezeichnet.

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