KRIMI total – Das Gift der Rivalen

Bild Krimitotal

Bisher gab es nur sogenannte Spiele für Erwachsene und jetzt endlich auch ein Krimispiel für Kinder und Jugendliche, welches auch in der Welt der Zielgruppe angesiedelt ist.

Es geht um Mobbing, erste Liebe und Rivalität. Das neue Spiel stammt nicht von Jörg Meißner, dem Gründer des Krimitotal Verlages sondern von Heike Roggenkamp.

An den Grundelementen hat sich nichts geändert, wie immer gibt es neben dem Spiel auch die passenden Einladungskarten, wo man halt seine Freunde kurzerhand einladen kann und statt sich nur im sozialen Netzwerk zu treffen, kann man dies hier real tun und hat dabei noch unheimlich Spaß, den man über das Internet nicht haben kann.

Und gemeinsam versucht man, die Tatumstände zu klären, dabei kommt es zu haltlosen Anschuldigungen und natürlich wird wie wild spekuliert, wer der Täter sein kann. Erst zum Schluss wird das Rätsel gelöst.

Dazu müssen alle Spieler beitragen und dafür gibt es pro Runde immer weitere Informationen, die man in der jeweiligen aktuellen Spielrunde mit einfließen lassen muss. Das Problem, alle Spieler, bis auf den Täter, dürfen nicht lügen.

Und da ein Spiel nicht allein reicht, gibt es zahlreiche Tipps vom Verlag, wie man diesen Abend nett gestalten kann. Wichtig, alle Spieler müssen Stillschweigen mit dem Spielleiter, der wird unbedingt benötigt, vereinbaren, da sonst schon einige Details vorher bekannt werden können und dies wäre ja bekanntlich schade, denn während eines Krimis kann man auch nicht so einfach vorspulen.

Natürlich bietet es sich an, dass man sich für das Spiel auch entsprechend kostümiert.

Im vorliegenden Spiel ist Maria Lang (13 Jahre) das Opfer. Sie ist Schülerin der 7. Klasse und schon seit der 5. Klasse Mitglied in der Schauspiel AG. Sie wollte für das Theaterstück in der Schule unbedingt die Hauptrolle bekommen.

Die Rollen für das Stück „Romeo und Julia“ sollen aber über ein Casting entschieden werden. Maria muss aber plötzlich ins Krankenhaus gebracht werden. Hat eine der Widersacherinnen hier ihre Finger im Spiel?

Im Spiel gibt es folgende Rollen:

Meike Schwarz (13):
Meikes schulische Leistungen lassen sehr zu wünschen übrig. Sie versucht daher ihr Glück in der Schauspiel AG.

Antonia Mascarpone (13):
Maries beste Freundin und Klassenkameradin. Antonia ist eine fleißige und schüchterne Schülerin.

Anna-Sophie Sommerfeld (14):
Anna-Sophie ist sehr hübsch und viele Jungen haben ein Auge auf sie geworfen.

Andi Lang (15):
Andi, der ältere Bruder von Marie, ist immer cool unterwegs. Für ihn ist die Schule nicht das Wichtigste im Leben.

Tim Haas (15):
Tim ist der beste Freund von Andi. Man sieht die beiden meist gemeinsam, auch wenn Tim sich gerne bei den jüngeren Mädchen aufhält.

Christina von Reinberg (13):
Die fröhliche und sportliche Christina ist ebenfalls scharf auf die Hauptrolle.

Kevin Wagner (15):
Kevin ist seit über einem Jahr mit Marie zusammen. Der smarte freundliche Junge ist vor allem bei den Mädchen beliebt.

Herr Eberhard (47):
Herr Eberhard ist der mürrische Hausmeister der Schule.

Frau Hartmann (39):
Die Deutschlehrerin und Leiterin der Schauspiel AG an der Schule ist eine Lehrerin, die für ihren Beruf lebt.

Und zur Aufklärung gibt es noch eine Rolle für einen Kommissar. In mehreren Spielrunden wird nun versucht, herauszubekommen, warum Maria die Rolle nicht bekommen sollte.

Fazit

Wieder hat der Verlag bewiesen, dass er in puncto Krimispiel der Beste ist. Alles wirkt sehr durchdacht und stimmig, wobei es halt nicht nur ein Spiel für Jugendliche ist, denn ab 12 Jahren halten wir noch ein wenig zu früh.

Nicht wegen dem Themas, nein eher wegen des Sich-einlassens auf ein Rollenspiel.

Auf alle Fälle wirken die Charaktere sehr realistisch und die Spieler können sich mit diesen auch anfreunden. Insgesamt gesehen ist wieder alles gelungen und man kann nur hoffen, dass dem Verlag nicht die Ideen ausgehen, denn mit den gleichen Spielern kann man das Spiel halt nur einmal spielen. (S.Z.)

  • Spieldauer: 2 bis 3 Stunden
  • Autorin der Geschichte: Heike Roggenkamp
  • Krimitotal

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 3527 Artikel

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.

Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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