Augsburg 1520

Bild Alea

Bei diesem Spiel begibt man sich in die Zeit der alten Fugger. Und wie es bei diesen Geschäftsleuten üblich war, gewinnt der derjenige das Spiel, der das meiste Geld besitzt.

Aber so einfach ist es nun doch nicht. Zu Beginn der Spielrunden verleihen wir Geld. Dazu vergeben wir an die Adligen entsprechende Schuldscheine.

Die Spieler wissen aber zu diesem Zeitpunkt nicht, von wem und wie gut der Schuldschein ist, da alles verdeckt passiert. Aber irgendwann kommt jeder Schuldschein einmal ins Spiel.

Nach dieser Aktion werden alle Adligen besucht. Das Vergeben der Schuldscheine wird in Form einer Bietrunde durchgeführt und wer die meisten Schuldscheine bietet, bekommt Privilegien als Belohnung. Aber dafür muss der Spieler die eingesetzten Schuldscheine ablegen.

Alle anderen behalten ihre Einsätze. Es werden alle Adligen besucht. Die Privilegien sind für das Spiel entscheidend. Sie bringen mehr Geld und Spezialrechte. Diese entscheiden das Spiel.

Damit kann der Spieler ein Wappen bekommen oder eine Kirche errichten. Ohne diese können Sie in einer der nächsten Runden nicht über eine bestimmte Marke ziehen und damit fehlen zum Schluss Punkte.

Fazit

Das Spiel wird abhängig von der Spieleranzahl in vier bis sieben Runden durchgespielt. Das Spiel bietet recht viele Möglichkeiten sich zu entscheiden. Baut man eine Kirche und stellt den Klerus zufrieden und bekommt dafür entsprechende Prestigepunkte oder nutzt man das Geld und kauft neue Schuldscheine.

Da nicht genügend Privilegienpunkte für jeden Spieler vorhanden sind, beginnt damit schon der Wettlauf.

Alea hat ein sehr interessantes Spiel mit geschichtlichem Hintergrund auf den Markt gebracht. In der Anleitung werden auch ausführlich der Hintergrund und die Geschichte der Fugger dargestellt. Alles im allem ein schönes Spiel.

  • Verlag: Ravensburger/Alea
  • Spieleranzahl: 2 bis 5 Personen
  • Dauer: bis zu 75 Minuten
  • Alter: ab 12 Jahre
  • Schwierigkeitsgrad: 3 (mittelschwer spielbar)
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 3528 Artikel

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.

Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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