Pi mal Pflaumen

Bild Pegasus

Die Zahl Pi sowie die Pflaumen werden in diesem Kartenspiel eine gewisse Rolle spielen.

Pflaumen-, Pi- und Wachhundkarten werden am Spielrand bereit gelegt. Die Reihenfolgekarten finden ihren Platz auf dem Tisch und die Obstkarten werden gleichmäßig an die Spieler verteilt.

Eine Partie verläuft über 3 Durchgänge mit je 6 Stichen, in dem jeder eine Obstkarte ausspielt. Der mit der höchsten Obstkarte darf sich als Erster eine der gespielten Karten aussuchen. Der Letzte muss nehmen, was übrig bleibt.

Dafür erhält er aber zusätzlich eine Pflaumenkarte (deshalb bestimmt die Erwähnung der Pflaume im Namen des Spiels). Die jeweiligen Stiche laufen wie folgt ab: zuerst spielt jeder eine Obstkarte aus. Anschließend werden Reihenfolgekarten den Obstkarten zugeordnet, beginnend mit der höchsten zur Reihenfolgekarte 1.

Der mit der höchsten Obstkarte nimmt als Erster eine der in diesem Stich ausgespielten Obstkarte und legt sie offen in seine Auslage. Anschließend darf er die Sonderaktionen der Karte und Obstmischungen erfüllen, sofern es möglich ist.

Als Nächstes ist der Besitzer der Reihenfolgekarte 2 dran und so weiter. Wenn alle Handkarten ausgespielt wurden, ist ein Durchgang beendet. Nun folgen noch nach gleichem Schema Durchgang 2 und 3, jeweils mit dem dazugehörenden Kartensatz.

Auf einigen Karten findet man Sonderaktionen, die man sofort ausführen muss, wenn die Obstkarte genommen wird.

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Wenn man den Wachhund nehmen darf, ist man geschützt und kein Gegner darf eine Karte bei demjenigen wegnehmen. Möglich ist auch die Aktion, eine Karte von den anderen Spielern klauen zu dürfen, nur nicht von dem Spieler, der den Wachhund besitzt.

Darf man 3 Pi-Karten nehmen (und damit kommt das Pi des Spielnamens ins Spiel), dürfen diese beliebig viel in zukünftigen Stichen mit eingesetzt und zum Zahlenwert der Obstkarte jeweils um 3,14 dazugezählt werden.

Weist eine Obstkarte einen Lorbeerkranz mit einer Zahl und einer Buchstabenkombination auf, darf man Obstmischungen erfüllen. Die Obstkarte, deren Obstmischung gewertet wurde, wird gesammelt und verdeckt abgelegt.

Die Zahl im Lorbeerkranz gibt die Punkte an, die der Spieler dann am Ende dafür erhält.

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Alle gesammelten verdeckten Obstkarten werden von jedem gezählt und der mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

Fazit

Es fallen sofort die faszinierend gestalteten Karten ins Auge. Die Früchte sind detailgetreu wiedergegeben.

Die Künstlerin Maria Sibylla Merian hat diesen Stil im 17. Jahrhundert geprägt, vor allem in ihrem berühmten Werk über die Wandlung von Raupen zu Schmetterlingen.

Ansonsten fanden die Spieletester das Kartenspiel zwar sehr einfach und leicht verständlich aber an sich nicht sehr spannend, sodass auch bald die Lust fehlte, mehrere Runden zu spielen.

  • Kartenspiel
  • Pegasus Spiele
  • ab 8 Jahren
  • 3 – 5 Spieler

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Silke Stegemann
Über Silke Stegemann 118 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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