Robotics

Bild Pegasus

Sie erinnern sich vielleicht doch an den sehr schönen Zeichentrickfilm, wo die älteren Roboter leider ausgesondert wurden.

Aber trotzdem haben diese nachher gewonnen. So ähnlich geht es bei „Robotics – Jeder Schrott wird zum Bot“ zu.

Die grafische Gestaltung ist hervorragend gelungen. Dabei werden Kinder aber auch Eltern gleichermaßen angesprochen. Das Spiel ist denkbar einfach. Die Spielanleitung ist trotz der vier Seiten sehr übersichtlich gestaltet.

Das Spiel
In diesem Spiel müssen Sie drei Roboter zusammensetzen oder 10.000 Credits erwirtschaften, um zu gewinnen. Als erstes bauen Sie den Marktplatz auf, den Sie vorher zusammensetzen müssen.

Der Marktplatz gibt die regulären und die Schwarzmarkt-Preise an. Dabei ist der reguläre Preis immer teurer als der Schwarzmarktpreis. Weiterhin gibt es noch Auftragskarten. Auf diesen ist dargestellt, welche Roboter zur Zeit gesucht werden.

Der Leinensack stellt den Schrottplatz dar, den Sie besuchen können. Jeder Spieler erhält eine Garage, wo die Teile gelagert werden können. Dabei stehen Ihnen erst einmal drei Lagerflächen zur Verfügung. Drei weitere Flächen müssen Sie hinzukaufen.

Jedem Spieler stehen immer zwei Aktionen zu Verfügung. So können Sie Teile im Markt kaufen, wobei dann die Preisscheibe immer einen Bereich weiter gedreht werden muss.

Auf dem Marktplatz liegen leider nur begrenzt die Teile, die man benötigt (immer ein Teil weniger als Spieler).

Sie können dann noch ein Teil auf dem Schwarzmarkt kaufen oder Sie gehen mal auf den Schrottplatz. Dazu greifen Sie in den Leinensack und ziehen ein Teil.

Aber hier warten auch noch Überraschungen auf Sie. Da gibt es den Saboteur, der, wenn er gezogen wird, sofort gespielt werden muss. Diesen legen Sie auf ein Extremitätenteil eines Gegenspielers (wenn der Roboter ausliegt) und so muss das Teil entfernt werden.

Das Teil wird auf dem Schrottplatz abgelegt. Und weiterhin gibt es noch die Betriebskontrolle. Diese überprüft, ob die Spieler auch keine Teile vom Schwarzmarkt verwendet haben. Der Kontrolleur beschlagnahmt nun alle Teile, die vom Schwarzmarkt stammen. Diese kommen dann ebenfalls in den Leinensack.

Eine Aktion kann auch der Handel unter den Spielern darstellen.

Der Zusammenbau eines Roboters zählt auch als eine Aktion. Haben Sie einen Roboter zusammengebaut, kommt es zur Wertung. Haben Sie alles richtig gemacht, bekommen Sie für den Zusammenbau Geld. Die Auftragskarte bekommt der Spieler, der den Roboter zusammengebaut hat.

Man kann das Spiel auch noch etwas variieren. So können Sie den Saboteur in der Werkstatt ablegen und dann ausspielen, wenn Sie es für richtig halten. Weitere Varianten können Sie der Spielanleitung entnehmen.

Inhalt: 86 Spielmarken, 5 Werkstattplatten, Marktplatz mit Drehscheibe, 16 Auftragskarten, Geldscheine, Anleitung

Fazit

„Robotics – Jeder Schrott wird zum Bot“ überzeugt nicht nur durch die hervorragende grafische Gestaltung sondern durch das einfache aber interessante Spielprinzip.

Und wenn nicht, verbinden Sie das Spiel mit einem DVD-Abend, indem Sie sich mit Ihren Kindern den Film „Robots“ ansehen.

  • Robotics – Jeder Schrott wird zum Bot
  • Autor: Mario Coopmann
  • Illustration: Michael Menzel
  • Verlag:Pegasus Spiele
  • Anzahl: 3-5 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahren

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HIGHLIGHTS

Wilfried Just
Über Wilfried Just 3221 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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