Monopoly Lord of the Rings – Trilogie Edition

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John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren.

Der Verlust seiner Freunde, welche alle an einem Tag im Ersten Weltkrieg gefallen waren, hat Tolkien für sein weiteres Leben geprägt. Als Professor für englische Sprache und Literatur hat er in seinem Leben an diversen Universitäten gearbeitet.

Als er 1959 in den Ruhestand ging, war er überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt hat, die im “Silmarillion”, dem “Herrn der Ringe” und dem “Hobbit” Ausdruck findet.

Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.

Sein Werk wurde in dreistelliger Millionenauflage weltweit verkauft. Heutzutage sind ja drei Bände sowie die Geschichte des Kleinen Hobbit erschienen. Aber eigentlich hat der Autor, so er selber, ein Gesamtwerk veröffentlicht.

John Ronald Reuel Tolkien schafft es mit seiner Erzählweise, dass die Bilder vor den Augen des Betrachters entstehen. Auf den Kampf Gut gegen Böse kann man Tolkiens Geschichte nicht herunterbrechen, dies wäre viel zu einfach, denn sie ist viel mehr.

Der Herr der Ringe zählt nicht nur zu den Klassikern der Fantasy-Geschichte, nein sie hat auch viele andere Autoren inspiriert.

Nun wurde versucht, den Klassiker der Weltliteratur mit dem Klassiker des Spiels zusammenzuführen. Wie bei allen anderen geht es hier um Geld und dazu benötigt man ein glückliches Händchen, schließlich entscheiden die Würfel, was gezogen werden darf.

Man will dabei so viel wie möglich besitzen, um dann Miete zu kassieren. Das Besondere dabei ist die Gestaltung des Spiels, was den Spieler in die Geschichte eintauchen lässt. Hier findet man viel aus den Filmen. Die Spielfiguren, Stich, Gandalfs Hut, Lutz das Pony wurden sehr detailverliebt gestaltet.

Statt Bahnhöfen gibt es hier Reittiere, die man aus den Geschichten kennt. Andere Sachen wurden gegen Zauberstäbe ausgetauscht. Und statt Wohnungen und Hotels gibt es Hochburgen und Festungen.

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Alles andere wurde auch dem Land angepasst, wie Beutelsend, Bree, Bruchtal, Helms Klamm und dazu gibt es passende Zeichnungen.

Fazit

Alles andere läuft wie gewohnt und darauf braucht man ja bekanntlich nicht einzugehen.

Das Spiel als solches ist ein optischer Leckerbissen und ein ideales Sammlerexemplar.

Man hat hierbei viel Wert auf Details geachtet, so dass die Spielatmosphäre nicht gestört wird.

Das Einzige, man hätte die Aktionskarten besser der guten und bösen Seite zuordnen lassen können.

Verlag Winning Moves

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 3397 Artikel

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken.

Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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