Geisterritter

Cornelia Funke anläßlich der PK zur Oper GEISTERRITTER/ Bild T. Beu

Am Sonntag, 3. Dezember um 18 Uhr, findet im Bonner Opernhaus die Uraufführung von James Reynolds’ Familienoper GEISTERRITTER in der Regie von Erik Petersen statt.

Damit wird erstmals ein Buch von Cornelia Funke für die Opernbühne adaptiert.

Das in England spielende Kinderbuch „Geisterritter“ um Jon Whitcroft, der im altehrwürdigen Internat Salisbury eine gespenstische Begegnung mit dem titelgebenden Ritter Lord Stourton hat, ist 2011 im Dressler Verlag erschienen.

Jon Whitcroft wird von seiner Mutter und ihrem neuen Freund aufs Internat geschickt. Strömender Regen, dunkle Gemäuer, enge Flure, fremde Gesichter und ein Zimmer, das er sich mit zwei Mitschülern teilen muss. Jon ahnt nicht, dass dies bald seine geringsten Sorgen sein werden.

Denn in seiner sechsten Nacht im Internat erscheinen plötzlich drei Geister unter dem Fenster seines Zimmers und starren zu ihm herauf. Doch zum Glück gibt es jemanden in Salisbury, der sich mit Geistern auskennt …

Der US-amerikanische Komponist James Reynolds hat sich diese Geschichte um Liebe, Tod, Verantwortung und Erwachsenwerden gemeinsam mit dem Librettisten Christoph Klimke zur Grundlage genommen und eine moderne Musiktheaterfassung für die große Bühne geschaffen.

Gemeinsam mit seinem Team übersetzt Regisseur Erik Petersen in Bonn Funkes bilderreichen Roman in eine fantasievolle und moderne Bühnenversion.

Besonders darf sich das Publikum dabei auf die Arbeit der Videokünstler Momme Hinrichs und Torge Møller alias fettFilm freuen, die mit ihrer Bildsprache auf der Bühne ganz eigene Welten erschaffen werden. Am Pult des Beethoven Orchesters Bonn steht Kapellmeister Daniel Johannes Mayr.

Bild T. Beu

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Wilfried Just
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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