Pipa Lupina – Knüpfblume

Bild Coppenrath

Wer so wie ich Lust hat, mal eine einfache Schnur zu knüpfen, für den ist die Knüpfblume von Pipa Lupina genau das Richtige.

Aus einem Hort, in dem ich tätig war, kannte ich das Prinzip des Knüpfens schon und freute mich sehr über diese Knüpfblume.

Da im Lieferumfang schon Wollfäden enthalten sind, kann man direkt loslegen.

Alle Fäden werden zuerst verknotet und dann in das Loch in der Mitte gesteckt.

Nun wird in jede Kerbe der Knüpfblume ein Faden gelegt, eine Kerbe bleibt dabei frei.

Die Knüpfblume wird nun so gedreht, dass die freie Kerbe zu einem zeigt.

Jetzt wird der Faden aus der dritten Kerbe genommen und in die freie gelegt. Wichtig dabei ist, immer in dieselbe Richtung zu arbeiten.

Für Kinder ist es am einfachsten mitzuzählen, d.h. von rechts oder links von der freien Kerbe bis 3 zu zählen und dann den Faden zu nehmen.

Hat man dies einige Runden gemacht, zieht man die Schnur in der Mitte ein Stück nach unten.

Wenn die Schnur die gewünschte Länge erreicht hat, zieht man die Fäden aus den Kerben und verknotet das Ende.

Kinderleicht kann man so eine Schnur knüpfen.

Fazit

Die Knüpfblume kommt bei Kindern gut an, sie fördert die Konzentration und die Feinmotorik.

Was mir nicht so gut gefällt, das Loch in der Mitte ist sehr groß und man kann deshalb nur dicke Wolle verwenden. Das Produkt, was ich im Hort kennen gelernt habe, war auch für dünne Wolle geeignet.

Wer Spaß am Knüpfen und an Handarbeit hat, der wird diese Knüpfblume mögen. Ich empfehle sie daher für Kinder ab 4 Jahren weiter.

  • Verlag Coppenrath

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Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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