Heroes of the World

Bild Hutter

Mit „Heroes of the World“ erleben Sie noch einmal die Geschichte der Menschheit. Das Spiel wird in zwei Phasen unterteilt.

Die erste Epoche, die Sie spielen, deckt den Zeitraum des Altertums von 2500 v Chr. bis 500 n. Chr. ab. In der zweiten Phase spielen Sie die Geschichte der Neuzeit bis zum 19. Jahrhundert.

Aber so kompliziert wie die Geschichte der Menschheit ist das Spiel nicht.

Das Spiel
Das Spielfeld ist eine Weltkarte. Für die erste Phase stehen Ihnen nur bestimmte Regionen zur Verfügung. Die anderen, rötlich gekennzeichneten Regionen werden erst in der zweiten Phase, sprich der Neuzeit, im Spiel einbezogen. Auf dem Spielfeld sind Flächen gekennzeichnet, wo die Fortschrittskarten für das Spiel abgelegt werden.

Fortschritte sind u.a. die Schrift, die Metallurgie usw.

Die Fortschritte dürfen nur dort abgelegt werden, wo Ihre aktuelle Heldenkarte Einfluss ausübt. Sie dürfen pro Runde nur eine Fortschrittskarte hier ablegen. Sobald alle Fortschrittsfelder belegt sind, kommt es zur Wertung. Der Spieler, der die höchsten Bevölkerungsanteile in diesem Gebiet besitzt, bekommt die Gesamtpunktzahl aller Fortschrittskarten.

Bei Punktgleichheit werden die Heldenkarten zur Bewertung hinzugezogen. Wer zum Schluss die höchsten Zivilisationspunkte besitzt, hat das Spiel gewonnen.

Dreh- und Angelpunkt sind die sogenannten Heldenkarten. Dies sind Persönlichkeiten der Geschichte der Menschheit. Auf diesen sind verschiedene Werte, die für das Spiel entscheidend sind, abgebildet. Jeder Spieler bekommt zum Spielbeginn zwei Heldenkarten der entsprechenden Epoche. Zu jeder Runde zieht der Spiele eine weitere Heldenkarte, die man entweder aus der offenen Ablage nehmen kann bzw. vom Stapel zieht. Auf jeder Karte steht das Einflussgebiet des Helden.

Aber bevor das Spiel beginnt, verteilen die Spieler nach und nach sieben ihrer Bevölkerungsgruppen auf dem Spielplan. Über die Heldenkarten, soweit es der Held zulässt, können weitere Bevölkerungsgruppen verteilt werden.

Wenn es der Held zulässt, können Sie einen Gegenspieler, der ebenfalls in Ihrer Region steht, zu einer Schlacht herausfordern. Über einen Würfel wird diese ausgetragen, was natürlich auch zum Nachteil des Herausforderers sein kann.

Im Lauf des Spieles können Sie auch Weltwunder bauen. Für die Errichtung eines Weltwunders bekommen Sie sofort eine entsprechende Anzahl von Zivilisationspunkten. Jedes Weltwunder kann auch im Spiel ausgespielt werden, so können Sie zusätzliche Bevölkerungsgruppen auf dem Spielplan verteilen oder einem Gegenspieler Geld wegnehmen.

Für jede Epoche benötigen Sie acht Runden. Einen Rundenmarker gibt es hierzu nicht. Sie können über zwei normale Würfel oder das Ablegen von Goldchips diese Runden markieren.

Fazit

„Heroes oft he World“ besticht durch einfache und klare Regeln. Trotzdem bietet es viele taktische Möglichkeiten, die vor allen Gelegenheitsspieler anspricht. Insgesamt gibt es 76 Heldenkarten.

Für die eine oder andere Persönlichkeit werden Sie auch mal das Lexikon heranziehen müssen. Die Helden passen auch zu den Einflussgebieten, so hat Platon seinen Einflussbereich im Mittelmeer und in Afrika.

Das Spiel selber spielt sich gut und macht vor allem Spaß, so dass es nicht bei einer einmaligen Partie bleibt.

  • Verlag: Hutter Trade
  • Autor: Pascal Bernard
  • Grafik: Julien Marty, Hélène Bouilleux
  • Alter: ab 10 Jahre
  • Spieler: 3 – 5
  • Spieldauer: ca. 60 min.

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 5408 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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