Salamamba

Bild Piatnik

In dem kooperativen Spiel müssen mehrere Kapitel gemeinsam erlebt werden. Wir gegen einen mächtigen Zauber, der die Wichtel einfangen will.

Die Spieler schlagen sich dabei geschlossen auf die Seite der freundlichen, gelben Schlange Salamamba und helfen ihr, den giftigen Zauberer Fiesolix, mit dem sie sich den Lebensraum Zauberwald teilen muss, ein ums andere Mal auszutricksen.

Erklärtes Ziel: Dem alten Fiesling bei jedem Zug eine Schlangenlänge voraus zu sein.

Geschmeidig schlängelt sich Salamamba durch drei verschiedene Welten, die jeweils als separates Spiel oder als zusammenhängende Geschichte gespielt werden können. Dabei ändert sich das Spielfeld immer wieder, von Kapitel zu Kapitel wird eine andere Seite der doppelt bedruckten Spielpläne genutzt.

Auf den gekennzeichneten Flächen werden die Spielchips abgelegt. Auf der einen Seite sind es die Wichtel und auf der anderen Seite auch mächtige magische Sprüche, die einem helfen können, unter anderem über das Wasser zu gleiten.

Am Anfang geht es noch durch den Zauberwald und zum Schluss eben durch das Schloss des fiesen Zauberers.

Beide, Schlange und Zauberer, werden immer durch den Spieler mittels Würfel bewegt. Dabei stehen dem Zauberer auch magische Sprüche zur Verfügung.

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Eben Wurf abhängig. Bei der Schlange kann man sich entscheiden, ob man ein Teil wegnimmt oder sie wachsen lässt, indem das neue Teil hinter dem Kopf angelegt wird.

Man kann auch Kopf und Schwanzspitze vertauschen, somit kann die Schlange einen neuen Weg gehen. Hindernisse, außer sie sind gekennzeichnet, kann sie nur umschlängeln.

Und so muss die Schlange direkt über die Chips gleiten, um die Wichtel zu entdecken und wir müssen diese eher zusammen haben, bevor der Zauberer einen entdeckt.

So muss man bei manchem magischen Spruch aufpassen und ohne Worte den Mitspielern verständlich machen, was hier liegt.

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Fazit

Salamamba überrascht auf positive Art und Weise, denn es fordert den Spieler richtig heraus und man muss auch gemeinsam abstimmen, welche Aktion sinnvoll oder weniger sinnvoll ist, denn sonst ist man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Insgesamt ein kurzweiliges und unterhaltsames Spiel, welches man garantiert nicht nur einmal herausholt.

  • Autorin Anna Oppolzer
  • Verlag Piatnik
  • Ab 7 Jahre
  • Spieljahr 2018

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 5454 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.
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