Ein ganz normaler Tag

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Autor, Simon Beckett, geboren am 20. April 1960 (Alter 53) in Sheffield, Vereinigtes Königreich ist ein britischer Journalist und Autor.

Nach seinem Abschluss mit einem Master of Arts in englischer Sprache arbeitete Beckett als Immobilienhändler, Hausmeister, Englisch- und Spanischlehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Als freiberuflicher Journalist schrieb er für The Times, The Independent on Sunday, The Daily Telegraph, The Observer und andere Publikationen.

Bekannt wurde er durch mehrere Thriller um den fiktiven Forensiker David Hunter. Bereits 1996 verlieh ihm die deutsche „Raymond Chandler Gesellschaft e.V.“ für den Roman Animals den Marlowe in der Kategorie „International“.

Sein Buch Die Chemie des Todes erschien 2006 und spannt um den fiktiven Forensiker David Hunter eine Kriminalgeschichte. Der Roman wurde 2006 für den Dagger Award nominiert. Im Sommer 2007 setzte er die David-Hunter-Reihe mit dem Roman Kalte Asche fort, in dem er die spontane menschliche Selbstentzündung thematisiert und entmythisiert.

Anfang 2009 erschien sein nächster Roman Leichenblässe, der in Tennessee spielt und auch David Hunters Arbeit auf der Body Farm thematisiert. Der bereits 1998 veröffentlichte und 2009 in deutscher Sprache erschienene Roman Obsession spielt in London und handelt von einem autistischen Jungen. Seine Bücher wurden bisher in 29 Sprachen übersetzt und haben sich weltweit über 7 Mio. Mal verkauft.

Inhalt/Bewertung

„Ein ganz normaler Tag“ – Diese stimmungsvoll-launige Kurzgeschichte führt den Zuhörer in die Weihnachtstage von Simon Becketts Forensiker David Hunter. Natürlich gibt es auch einen Kriminalfall zu lösen, doch der ist dem Fest angemessen weniger blutig als sonst. Im Vordergrund steht aber David Hunter, seine Weihnachtsparty und eine Begegnung, die sein Leben verändern wird.

David Hunter ist zu Gast bei der Weihnachtsfeier seines besten Freundes und dessen Frau. Jedoch ist er nicht ganz bei der Sache, denn zum einen erwartet er eine hübsche junge Frau, die er beim Sommerfest seines Freundes gesehen hat, und zum anderen spukt eine Tote vom Vormittag in seinem Kopf herum. Als Forensiker muss er sich mit dem Tod einer älteren Dame befassen, der bereits vom Detective Chief Superintendent Nichols zu einem Mord erklärt wurde.

Elaine Williams Schädel war sehr hart getroffen worden. Sie hatte eine hohe vorspringende Stirn und durch die Wucht des Schlags hatte sich ein rautenförmiges Stück des Stirnbeins in das Frontalhirn gebohrt. David Hunters Aufgabe ist es, an diesem Abend nicht nur den Tod der älteren Dame aufzuklären, sondern auch die hübsche junge Frau für sich zu gewinnen, um am Weihnachtstag nicht allein zu sein.

Leser

Johannes Steck schafft es mit seiner angenehmen Stimme, die Stimmung der Weihnachfeier und den Kriminalfall wiederzugeben.

Durch eine entsprechende Veränderung der Stimmlage sind die Darsteller wie z. Bsp. Hunter, der Kommissar und die anderen so dargestellt, dass der Hörer durchaus in der Lage ist, das Geschehen bildlich wahrzunehmen. Durch einen musikalischen Einschub wird dem Hörer der Szenenwechsel leicht gemacht.

Fazit

Kurzweilig und Spannung pur. Ein absolutes Muss für alle Simon Beckett- bzw. Hunter-Fans. Ein Krimi, für die Eltern.

  • Verlag: Audiobuch
  • Autorin des Artikels Sabine Banse

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Wilfried Just
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.