Monster Turm

Bild Heidelberger

Der Bürgermeister hat beschlossen, den alten Turm auf dem Hügel der Stadt zu restaurieren. Allerdings hat er die Rechnung ohne die Monster gemacht, die sich auf dem Dachboden verstecken.

Und die Monster sind frech und schlagen dadurch die Bewohner der Stadt in die Flucht.

Nur die Spieler können jetzt noch helfen, so dass die Monster verschwinden und die Menschen ein normales Leben führen können. Das Actionspiel hat es in sich, denn alle Spieler spielen zur gleichen Zeit.

Zuvor wird bestimmt, welche Monster wir jagen müssen und zwar indem wir es ertasten und es von Etage zur Etage herunter schubsen.

Dabei sind dies nur Symbolsteine, wie Dreieck, usw. Und in jeder Etage ist der nächste Durchgang auf einer anderen Seite.

Aber da alle gleichzeitig spielen, herrscht in jeder Etage ein Gedränge.

Bevor es losgeht, wird der Turm für alle gut erreichbar aufgestellt und von oben mit den Spielsteinen befüllt. Dann zieht jeder seine Zielkarte, auf welcher abgebildet ist, welches Monster unser ist. Aber es wird viel interessanter, denn wir alle spielen gegen die Zeit.

Ein Kurzzeitwecker wäre besser gewesen, denn im Eifer des Spiels schaut man nicht auf die Sanduhr. Die Marker liegen neben dem Turm. Wenn man 15 Marker gewonnen hat, hat man das Spiel gewonnen. Alles beginnt mit dem Kommando „los“.

Wenn man die Monster von Etage zur Etage herunter schubst, darf man nur einen Finger benutzen. So dass man die Monster, die zu einem gehören, ertasten muss und dann herunter schubst.

Wenn die Uhr abgelaufen ist, kommen die Monster und die Runde ist beendet und es wird ausgewertet, indem man den Turm vorsichtig anhebt und schaut, welche Monster von einem unten liegen. Die werden dann wieder oben eingefüllt. Für jedes Monster, welches man vertrieben hat, bekommt man einen Marker.

Nachdem sich dann jeder den Wert seiner Trophäen angesehen hat und noch niemand auf mindestens 15 dabei kommt, wird weitergespielt. Die Sanduhr wird wieder umgedreht und alle spielen gleichzeitig drauf los.

Fazit

Das Monsterspiel macht einfach nur Spaß und zwar allen, egal ob Eltern oder Kindern. Vor allem die Kinder sind dabei flinker als die Erwachsenen und haben ein besseren Tastsinn. Nur wären richtige Monsterfiguren cooler gewesen. Aber somit wird noch der Tastsinn trainiert.

Das Material ist stabil und wurde hervorragend gestaltet. Spielerisch macht das Ganze einfach nur Spaß.

  • Spieleranzahl 2 – 4
  • Alter ab 5 Jahre
  • Autoren Simone Luciani, Antonio Tinto
  • Verlag Heidelberger Spieleverlag/ Cranio Creations

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 4628 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.