Die Sims: Mittelalter

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Die Computerspielreihe „Die Sims“ zählt zu den meistverkauften Spielen überhaupt. Seit dem 28.2.2000, als die Sims das erste Mal veröffentlicht wurden, hat sich das erfolgreiche Spielprinzip nicht wesentlich verändert. Man baut seine Wohnung aus, geht Geld verdienen und gründet eine Familie. Wichtig dabei sind die sozialen Kontakte, sprich Freunde und Bekannte.

Viele der Fans dieser Simulationsreihe haben sich eine Reise ins Mittelalter gewünscht, welche dann von den Machern aufgegriffen wurde. Altbewährtes wird mit Fantasy vermischt, dies scheint das Rezept des Ganzen zu sein.

Die Spieler erhalten die Möglichkeit, ein mittelalterliches Königreich aufzubauen und Charaktere aus allen historischen Lebensbereichen, wie Könige, Ritter, Zauberer oder Waffenschmiede, zu steuern.

Quests, wie das Schmieden eines legendären Schwerts, liefern Stoff für packende Geschichten.

Die Aufgaben hängen dabei immer von der Figur ab, welche sich der Spieler zu Beginn des Spiels gewählt hat.

Eingestiegen wird als Herrscher über ein Königreich, welches es aufzubauen gilt. Dabei werden dem Spieler bei neuen Aufgaben immer auch Hinweise zu bestimmten Handlungsabläufen oder Tätigkeiten gegeben. Grundlegend muss die eigene Spielfigur sowohl über ausreichend Essen als auch Energie verfügen.

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Die Anzeige ist also immer im Blick zu behalten. Für Essen kann man sorgen, indem man angelt oder auf die Jagd geht. Natürlich muss dann das Essen auch im Kessel oder am Spieß zubereitet werden.

Daneben hat jeder einzelne Held, den man während eines Quests führt, Tagesaufgaben zu erfüllen. So muss beispielsweise der Herrscher auf dem Thron sitzend Bittgesuche seiner Einwohner entgegennehmen und entscheiden oder er unterzeichnet neue Friedensverhandlungen oder führt Gespräche zum Leben der Bewohner in seinem Königreich.

Der Barde hingegen ist als Unterhaltungskünstler unterwegs und spielt Lieder auf seiner Laute oder trägt Gedichte vor. Um Lieder oder Gedichte zu erschaffen, muss er vorher Leute befragen oder Inspirationen an verschiedenen Orten sammeln. Hat er gute Kontakte zu den Leuten geknüpft, können dann auch auf der Bühne ThEAterstücke aufgeführt werden.

Auch Waffenschmied, Händler oder Arzt werden als Helden erschaffen und verfügen über die ihnen eigenen Fähigkeiten.

Wichtig für den Fortschritt im Spielverlauf ist die Erfüllung des gewählten Quests. Dies sollte man nie aus den Augen verlieren, denn wenn man dabei ins Hintertreffen gerät, wird der Held an den Pranger gestellt. Sollte man als Spieler dann gänzlich versagen, freut sich Gevatter Tod, denn der Held landet in der Grube des Ungeheuers.

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Positiv ist jedoch, dass zwar der momentan gespielte Held verloren ist, man als Spieler aber eine neue Figur erschaffen kann. Auch das Gebäude und das gesammelte Inventar bleiben erhalten. Nur die bereits erworbenen Level des Helden sind verloren und man muss sich erneut hocharbeiten.

Fazit

Die möglichen Quests sind sehr unterschiedlich angelegt. So hat man teilweise die Wahl, mit welchem Held gespielt werden soll. In einigen sind auch mehrere Helden erforderlich, so dass man während des Spiels wechseln muss.

Alles in allem ist Die Sims: Mittelalter ein überaus gelungenes Spiel, was sehr langes Spielvergnügen garantiert und die Anhänger der Sims nicht enttäuscht. Sicherlich können damit auch neue Fans gewonnen werden.

  • Publisher Electronic Arts
  • System PC/Mac (DVD-ROM)

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Ina Just
Über Ina Just 11 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.