Professor Layton und das Vermächtnis von Aslant

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Bei Professor Layton freut sich das „Knobelherz“ und wieder einmal werden hier einige Kopfnüsse geboten, die nicht so einfach zu lösen sind und man muss dabei doch des Öfteren um die Ecke denken.

Aber keine Angst, die Spielreihe ist so aufgebaut, dass auch Einsteiger schnell mit dem Spiel vertraut werden, denn die Lösungschancen sind gut.

Professor Layton ist der Inbegriff für Rätselspiele der gehobenen Art für den Nintendo DS. Der Professor ist ein englischer Gentleman, wie er im Buche steht. Eigentlich ist er Professor für Archäologie an der Gressenheller University in London, hat aber einen Hang dazu, knifflige Kriminalfälle zu lösen.

Ihm zur Seite steht sein Assistent Luke Triton, ein Junge im Alter von 12 Jahren, der sehr aufgeweckt ist und eine gute Spürnase besitzt. Mit dabei ist auch wieder seine Assistentin Emmy. Die Spiele wurden millionenfach verkauft und daher folgt die Fortsetzung. Und auch wenn es bereits die sechste Fortsetzung ist, wurden die Spiele nicht schlechter, nein im Gegenteil, sie sind das Beste, was es auf dem Knobelmarkt gibt.

Unser Professor bekommt ein Schreiben, darin wird ihm mitgeteilt, dass Professor Locklair eine lebendige Mumie entdeckt hat. Unser Professor ist neugierig und macht sich mit Emmy und Luke auf den Weg.

Die Mumie trifft der Professor in der eisigen Höhle in Snoborg an. Es handelt sich um ein Mädchen, welches aus dem Eis aufgetaut wurde und von einem alten Volk abstammt. Um das Vermächtnis zu erfüllen, benötigt sie besondere Artefakte, die aber überall verstreut sind. Und auf dieses Abenteuer lässt sich der Professor gern ein.

Gemeinsam mit seinem Kollegen Professor Locklair begeben sie sich auf die Suche. Doch was wäre so eine Suche ohne die Schurken, die sie verfolgen. Eine Geheimorganisation hat auch ein Interesse. Damit steht zuerst eine Verfolgungsjagd rund um die Welt an.

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Neben der eigentlichen Geschichte mit ihren zu entdeckenden und zu lösenden Rätseln sind wieder nette kleine andere Aufgaben im berühmten Koffer zu finden. So geht es diesmal in die Welt der Mode, denn verschiedene Damen, denen unsere Helden begegnen, haben so ihre eigenen Vorstellungen von ihrem Äußeren. Mit den entsprechenden Hinweisen können die Modewünsche erfüllt werden, vorausgesetzt, der Spieler hat genügend Kleidung freigeschaltet.

Auch als Gärtner kann man sich versuchen und die Blumen so pflanzen, dass es überall grünt. Natürlich sind auch hier wieder gewisse Vorgaben zu beachten.

Besondere Herausforderung bietet die Krempeljagd. Denn hier können Spieler Aufgaben erstellen, die anderen zugängig sind oder selbst die Objekte finden, die überall an den verschiedenen Orten versteckt sind. Damit können dann besondere Andenken der besuchten Orte erworben werden.

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Fazit

Grundlegend hat sich das Spiel technisch nicht verändert, wozu auch. Nur die Spielwelt wurde größer. Was vor allem gut funktioniert, ist die Geschichte, die in einer wunderbaren Optik erzählt wird. Vor allem mit vielen kleinen Videos, die nur zauberhaft sind.

Fans dieser Reihe werden wieder voll auf ihre Kosten kommen und für Rätselfreunde, die ungewöhnliche Knobelaufgaben mögen, lohnt sich ein Blick in die Professor Layton Reihe, denn die Art der Rätsel ist sehr vielseitig und steigt auch im Niveau.

Sollten Rätselfreunde dabei mal nicht weiter kommen, helfen die Hinweise, die jedoch nur Hinweise sind und keine vollständigen Lösungen bieten. Für das Freischalten der Hinweise müssen jedoch im Vorfeld die Hinweismünzen gefunden werden, die überall versteckt sind.

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 5299 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.