Chiffre

Duell der Code-Knacker

Bild Gmeiner Verlag

In diesem deduktiven Kartenspiel aus der Ideenschmiede des Spieleautors Peer Sylvester schlüpfen zwei Spieler in die Rollen von Kommissar Wolf und Mafiaboss Volpone. Ihr Ziel ist es, schneller als der Gegner ein vierbuchstabiges Geheimwort zu entschlüsseln.

Das Krimispiel für zwei Personen dauert im Schnitt bis zu 15 Minuten. Das Ziel besteht darin, das Codewort zu entschlüsseln, welches verdeckt mit den Buchstabenkarten vor dem Spieler ausgelegt wird.

Dabei muss aber das Codewort aus vier Buchstaben bestehen und einer unserer Themenkarten zuzuordnen sein. Diese Karten werden zuvor gemischt und jeder Spieler erhält hiervon drei Karten.

Bei den Buchstabenkarten ist es einfach, jeder bekommt ein Set und mit diesem muss er das Codewort legen, welches aus vier Karten besteht. Die anderen Buchstabenkarten bleiben auf der Hand.

Nun ist man abwechselnd am Zug und versucht durch Überlegung und Logik die einzelnen Buchstaben und schlussendlich das Geheimwort des Gegenspielers zu ermitteln.

Wem das zuerst gelingt, gewinnt das Spiel. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann dabei Themenkarten des Gegenspielers erraten, dazu muss man auf die entsprechende Karte zeigen, von der man vermutet, dass sie es ist. Weiterhin kann man das Geheimwort erraten.

Aber das sind so die einfachen Dinge, schließlich kommt bei den anderen Möglichkeiten die entsprechende Würze ins Spiel. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass der Spieler, der am Zug ist, eine seiner Buchstaben-Handkarten offen zu einer verdeckten Buchstaben-Karte des Gegners auslegt.

Der Gegner gibt wie folgt an, ob der offen liegende Buchstabe im Alphabet vor oder nach dem verdeckten Buchstaben kommt: Kommt der Buchstabe davor, legt er die gespielte Buchstaben-Karte oberhalb der verdeckten Karte offen ab, ansonsten unterhalb.

Bild Gmeiner Verlag

Wenn die gespielte Karte genau den gleichen Buchstaben wie die verdeckte Karte zeigt, muss der Gegner die verdeckte Karte umdrehen und alle an dieser Karte bereits anliegenden Buchstaben-Karten an den anderen Spieler zurückgeben. (Hinweis: Es darf jeder Buchstabe an jeden verdeckten Buchstaben angelegt werden, also auch Vokale an Konsonanten und umgekehrt.)

Fazit

Es ist halt eine Art Agententätigkeit, einen bestimmten Code zu knacken. Möglichkeiten gibt es viele, aber nicht alle führen zum Ziel.

Schade nur, dass es ein Zweipersonenspiel ist.

Die Spielregeln sind einfach und verständlich, dabei spielt sich alles relativ flott. Das Spiel eignet sich aber in aller Regel für Gelegenheitsspieler.

  • Verlage: Gmeiner-Verlag, Hutter Trade
  • Autor: Peer Sylvester
  • Illustratoren: Lutz Eberle, Simone Hölsch
  • Erscheinungsjahr: 2018

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 5311 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.