X-Code

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Eine geheime Institution aus dem Darknet hat zugeschlagen und einen Computervirus freigesetzt. Sollte der Virus aktiv werden, würden alle Daten im Internet für immer verloren gehen.

Du und deine Hackergruppe seid die letzte Hoffnung, diese weltweite Katastrophe abzuwenden.

Die Zeit läuft…

Trumpf bei diesem Spiel ist, dass alle unbedingt zusammenspielen müssen und dabei geht es richtig heiß her, schließlich spielen alle gegen die Zeit. Zeit kann man sich immer kaufen, aber wer hat dazu die passenden Karten.

Schließlich dürfen die anderen nicht sehen, was man besitzt. Ziel des Ganzen ist es, den 12-stelligen Code zu knacken.

Das Spiel ist schnell vorbereitet. Der Plan mit dem zu knackenden Code wird in die Mitte gelegt. Die Karten werden gemischt und jeder Spieler erhält drei davon.

Bei den Zahlenkarten sieht man einen rechten oder linken Pfeil, hier darf man nur mit dem rechten oder linken Spieler die Karten tauschen, denn man muss immer eine entsprechende Anzahl von gleichen Karten auf die dazu vorgesehen Felder ablegen.

Die restlichen Karten kommen auf das dazugehörige Feld und bilden den Nachziehstapel. Die Sanduhr wird abgestellt und dann umgedreht. Gespielt wird gleichzeitig und auch gleichzeitig muss man sich verständigen. Wenn man Karten abgelegt hat, werden Karten nachgezogen.

Ziel ist, Karten als Set abzulegen. Mit Zeitkarten, die werden benötigt, kann man sich Zeit erkaufen. Sobald auf allen Codefeldern die passenden Kartensets abgelegt sind und die Zeit noch nicht abgelaufen ist, hat man gemeinsam gewonnen.

Aber dann ist das Spiel noch nicht zu Ende, denn es gibt noch weitere Aufgaben. Hierzu muss ein Tresor geöffnet werden. Das Ah und Oh im Spiel ist, sich effizient zu verständigen, so muss ein Spieler das Zepter in die Hand nehmen.

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Es hört sich zwar alles sehr einfach an, ist es aber nicht, schließlich gibt es von einer Karte immer nur vier Stück. So muss man auch den Ablagestapel im Auge haben.

Das Besondere an diesem Spiel ist, dass sich mit den zusätzlichen Aufgaben das Spiel im Ablauf ändert, es kommen so neue Regeln dazu. Somit wird das Spiel nie langweilig und ist somit sehr abwechslungsreich.

Fazit

Das Spiel funktioniert am besten mit 4 bis 5 Spielern. Zu zweit macht es keinen Spaß, ist aber spielbar, denn die Interaktion miteinander ist das Ah und Oh des Spiels.

Aber zu viele Spieler sollten es auch nicht sein, denn zu acht ist es unüberschaubar und der Schwung des Spiels geht verloren.

Die Spielregeln sind sehr verständlich.

Wichtig, man muss sich auf diese Art Spiele einlassen und wer das kann, wird hier perfekt belohnt.

  • Verlag Amigo
  • Autor: Kasper Lapp
  • Grafik: Barbara Spelger
  • ab 10 Jahre
  • 2 bis 8 Spieler
  • Spieljahr 2018

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.