BiberClan

Bild Amigo

Die frechen kleinen Biber wollen sich in der Biberburg eines jeden Spielers versammeln. Gemeinsam versuchen sie, die höchste Biberburg zu bauen.

Jeder Spieler erhält seine Biberburg, die er vor sich ablegt. Ein verdeckter Nachziehstapel wird in der Tischmitte platziert. Nachdem ein Spieler die oberste Karte vom Nachziehstapel gezogen hat, sieht er sich diese geheim an.

Er darf nun die Zahlenkarte in seine Biberburg oder in die eines Mitspielers platzieren. Der Spieler kann sich aber auch dafür entscheiden, die Karte auf einen freien Platz zu legen oder aber auszutauschen.

Die letzte Möglichkeit wäre, die Karte offen oder verdeckt in eine Biberburg zu legen. Egal, wofür sich der Spieler entscheidet, danach ist sein Zug beendet.

Tauscht der Spieler die Karte in der Biberburg eines Mitspielers, muss er die ausgetauschte Karte auf einen freien Platz seiner Biberburg legen. War die Karte vorher verdeckt, darf er sich diese jetzt anschauen.

Ausgetauschte Karten der eigenen Burg kommen auf einen Ablagestapel. Geschütze Karten dürfen nicht getauscht werden.

Das sind Karten, die in der unteren Reihe durch eine Karte in der oberen Reihe der Biberburg bedeckt sind. Liegt in der Biberburg auch nur eine einzige offene Karte, ist diese ebenfalls geschützt.

Sonderkarten sorgen dafür, das Spiel ganz schön durcheinander zu bringen. „Abräumen“ erlaubt, eine nicht geschützte Karte aus einer beliebigen Burg zu nehmen und auf den Ablagestapel zu legen.

Durch die Karte „Umdrehen“ wird eine Karte, die offen lag, verdeckt oder offen gelegt, die vorher verdeckt war.

Sobald ein Spieler fünf Karten in seiner Biberburg liegen hat, sind alle genau noch einmal dran, dann endet der Durchgang. Anschließend werden die Punkte auf den Karten gezählt sowie Bonuspunkte bei gleichen Zahlenkarten hinzugerechnet.

Bild Amigo

Wer nach fünf Runden die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt das Spiel. Aber Achtung, wer das Spiel als Erster beendet, sollte sich sicher sein, dass er die meisten Punkte in dieser Runde erspielt hat. Ansonsten kassiert er Minuspunkte.

Fazit

BiberClan ist ein Kartenspiel für zwischendurch. Die vielen Entscheidungsmöglichkeiten, welchen Zug der Spieler mit einer gezogenen Karte ausführen kann, waren anfangs etwas verwirrend, was sich während des Spiels aber schnell legte.

Gute Merkfähigkeit ist gefragt, da sich jeder die Zahlenwerte seiner verdeckten Karten einprägen muss.

Kombinierbar ist BiberClan mit dem Spiel Biberbande, das bereits seit 2002 auf dem Spielemarkt ist.

Auch Interessant

Tigerilla

Kartenspiele
Juli 23, 2017 Wilfried Just 0
Ein Memospiel mal anders, denn die Spielplättchen werden mittels Klettpunkte zusammengefügt. Dadurch kann man die [...]
Silke Stegemann
Über Silke Stegemann 119 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.