Game Factory in Essen

Bild GameFactory

Die Game Factory stellt auf der Spiel ’18 in Essen vom 24. – 28. Oktober (Halle 3, Stand F 111) ihr neues Spielesortiment vor.

Die Spiele gefallen der ganzen Familie und versprechen bei jeder Party zusätzlichen Spaß. Das Spielmaterial ist wie immer außergewöhnlich. Im Bereich Partyspiele und Interaktion kommen zwei schöne Neuheiten.

Sechs Minuten Kritzelspaß ist bei Doodle Rush angesagt. Kritzeln wechselt sich mit Raten ab und die Sanduhr bestimmt die verfügbare Zeit. Zu Anfang bekommt jeder Spieler sechs Tafeln auf die er mit einem Filzstift rasend schnell Begriffe zeichnen soll.

Selbstverständlich lassen sich diese auch wieder leicht mit den Putzschwämmchen an den Stiften korrigieren.

Dann erhält jeder Spieler zwei Karten mit je drei Begriffen. Man kann zum Beispiel so hübsche Vorgaben wie „Ampelmännchen“, „Blitzableiter“ und „Scheich“ erwischen, oder aber „Himbeere“, „Wärme“ und „Relief“.

Aber keine Zeit zum Stöhnen und Zögern, die Sanduhr wird umgedreht und los geht’s! Auf jede Tafel passt nur ein kleines Gemälde. Zahlen, Buchstaben oder gar Wörter sind nicht erlaubt. Pfeile und Symbole jeder Art hingegen schon.

Doodle Rush ist mit über 1000 Begriffen und zwei Schwierigkeitsstufen ein lautes Spiel und kann bisweilen erfrischend hektisch werden. Und das ist gewollt! Dank der einfachen und logischen Regel können alle sofort einsteigen und loslegen. Übrigens: Mit einem dem Spiel beigelegten Mikrofasertuch können am Ende jeder Runde die Kritzeltafeln schnell geputzt werden. Für bis zu sechs Spieler ab zehn Jahren.

300 abgedrehte Fragen warten bei Das Maß aller Dinge auf die Spieler – ein außergewöhnliches Spiel bei dem die Spieler messen dürfen. Die Antworten kann man oft kaum wissen, muss man auch nicht. Denn es darf geschätzt werden: das Jahrhundert, die Länge oder etwa das Gewicht.

Das „Maß aller Dinge“, nicht nur der Name des Spiels, sondern auch eine bunte Leiste, liegt in der Mitte. Jeder bekommt ein 20-cm-Maßband und drei farbige Schätzleisten in den Größen klein, mittel und groß.

Die Frage wird vorgelesen und nun legt jeder nacheinander eine seiner Schätzleisten auf das „Maß aller Dinge“ an die Stelle, wo er die richtige Antwort vermutet. Und es geht nicht um Punkte, sondern um Zentimeter.

Die kleinste Leiste zielt recht genau, gibt am Ende aber mehr Zentimeter. Sie birgt aber auch das größte Risiko. Wenn alle ihre Schätzung abgegeben haben, wird die Aufgabenkarte umgedreht am „Maß aller Dinge“ angelegt. Die Überraschung ist oft groß: Ein weißer Pfeil gibt die Lösung mit dem exakten Wert an. Auf dem eigenen Maßband wird jeder verbuchte Zentimeter mit einem Schieber eingestellt.

Doch der Clou am Maß aller Dinge ist die Übertragbarkeit. Auf der Skala lassen sich alle möglichen messbaren Werte von unnützem und nutzvollem Wissen darstellen. Für zwei bis sechs Spieler ab 14 Jahren.

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Wilfried Just
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.