Space Escape

Bild Game Factory

Sie wurden schon immer unterschätzt, die Nacktmulle. Warum, sie sind die Einzigen, die in die unendliche Welt des Alls hinauswollen.

Zwar nicht freiwillig, aber sie machen es. Auf ihrem Heimatplaneten gibt es Eindringlinge, Schlangen. Die Nacktmulle schweben in großer Gefahr!

Jetzt geht es darum, die Rettungskapsel zu erreichen. Space Escape ist ein kooperatives Laufspiel. Auf den ersten Blick erinnert das Spiel an die guten alten klassischen Leiterspiele, denn nur über eine Leiter erreichen die Mulle und die Schlangen die nächste Etage und oben befindet sich die Rettungskapsel.

Unsere Mulle hat einen Rucksack, in welchen sie noch diverse Gegenstände einsammeln müssen, sonst kann man halt nicht starten.

Aber wenn man auf das falsche Feld gelangt, eine Röhre, stürzen die Mulle wieder ab und sie können auch ins All dadurch gelangen und dann hat man das Spiel verloren.

Aber vorsichtig, die Schlangen werden ebenfalls gezogen, wenn die Mulle bewegt wurden, denn die Karte ist zweigeteilt, die angibt, wie weit und in welche Richtung die Mulle bzw. die Schlange gezogen werden darf.

Ganz hinterlistig ist, dass es Karten gibt, wo alle Schlangen auf einmal gezogen werden.

Wenn man gebissen wird, kann man sein Notfallset einsetzen. Aber beim zweiten Biss ist das Spiel beendet. Das bedeutet, dass sich die Spieler abstimmen müssen, denn nur gemeinsam kann man das Spiel gewinnen.

Und es gibt eine Erweiterung, die noch verschlossen ist und erst nach dem fünften Spiel geöffnet werden darf.

Fazit

Herausgekommen ist ein spannender Mix aus Leiterspiel und kooperativem Abenteuer. Das Spiel ist optisch sehr nett anzuschauen und schon allein die Spielschachtel sticht ins Auge.

Spielerisch besticht das Spiel durch seine einfachen und verständlichen Regeln.

Ein gelungenes Familienspiel, dass man garantiert nicht nur ein oder zwei Mal spielen wird.

  • Autor: Matt Leacock
  • Verlag: Game Factory
  • Grafik: Jim Paillot / Game Factory
  • Ab 7 Jahre
  • 2 bis 4 Spieler
  • Spieljahr 2018

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 5427 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.