Landwirtschaftssimulator 19

Bild Astragon

Da ist er nun der neue Simulator für Landwirte LS19. Er kommt mit zwei großen, großartig gestalteten Karten aus einer europäischen und amerikanischen Gegend.

Je nach Simulationsstufe ist der Schwierigkeitsgrad angepasst.

Die Grafik ist im LS19 nochmals deutlich angenehmer und der Maschinenpark sehr umfangreich geworden.

Zu keiner Zeit fing dieses Spiel an zu ruckeln oder andere Schwächen zu zeigen.

Einzig das merkwürdige Aufpoppen bzw. Ändern von Umgebungen, wenn man näher darauf zukommt, hätte schöner gelöst werden können.

Die Fahrzeuge, Lichteffekte und Sounds sind angenehm und recht ansehnlich.

Der LS19 bietet das erste Mal aus dieser Reihe einen frei aufbaubaren Hof. Alle Gebäude können gekauft und auf dem eigenen Grund platziert werden.

Als Stadtkind weiß ich leider nicht, ob die Preise für Fahrzeuge realistisch sind, diese jedoch durch Arbeit erwirtschaften zu wollen, heißt viel arbeiten, ewig warten und viele Subunternehmeraufträge annehmen. Zum Glück bleibt ja noch die Option des Mietens.

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Was mir persönlich sehr gut gefällt, dass ich die Wachstumszeit für Feldfrüchte auf 120% setzen kann. Dies verkürzt die Wartezeit bis zur Ernte auf 20 Minuten.

Ebenfalls neu im LS19 ist die Pferdezucht. Hier kauft man Jungpferde und muss diese jeden Tag für mindestens 10 Minuten (Echtzeit) reiten, bürsten und ausgiebig füttern. Danach bekommt man, pro Tier, 50.000 Euro ausgezahlt. Reichlich Technik ist für die Pferdezucht notwendig.

Schließlich wollen die Tiere Wasser, Stroh, Gras und Hafer. Um dieses alles bereitzustellen heißt es auch hier wieder eisern sparen und hart arbeiten.

Alles in allem kann man mit LS19 schon eine geraume Zeit verbringen. Am Anfang heißt es warten. Warten, bis die Mähdrescher mit der kleinen Schnittbreite endlich das kleine Feld mal abgeerntet hat.

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Ist man zu einem gewissen Vermögen gekommen, so nimmt das Spiel recht schnell Fahrt auf, da dann sehr viel zu tun ist.

Der Umfang der Landarbeit ist nach wenigen Spieltagen sehr umfangreich. Pflügen, Kultivieren, Sähen, Unkraut vernichten, Kalken, Ernten und Verkaufen.

Ein paar kleinere Bugs gesellen sich leider auch noch zum Spiel, so kommt mein Hightech Mähdrescher mit der größten Schnittbreite keinen kleinen Hügel hoch ohne durchzudrehen, da die Mäheinheit auf dem Boden schleift.

Nunja das sind sicherlich Sachen, welche in einem weiteren Patch behoben werden können.

Ein wirklich negativer Punkt ist die mangelnde Beschreibung der Geräte. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Text zur Funktionsweise gewünscht. Einzig die gedruckte Anleitung schafft hier hin und wieder ein wenig Abhilfe. Nochmals, „Ich bin Stadtkind“ und habe von Landmaschinen kaum eine Ahnung.

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Fazit

Wer für seine kleinen und großen Kinder noch kein Weihnachtsgeschenk hat und diese nicht ganz uninteressiert an riesigen Landmaschinen sind, sollte hier sofort zugreifen.

Mit einem Preis um die 35 Euro ist dieses Spiel auch nicht zu teuer.

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MirkoSchmidt
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Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Bild wurde von Juli gezeichnet.