Neom

Bild Lookout Games

Wir bauen eine Stadt, eine Stadt der Zukunft. Man muss hier geschickt verschiedene Bezirke miteinander kombinieren und Handelsrouten errichten.

Schließlich muss man auch Rohstoffe erwirtschaften.

Dies geht über drei Generationen und jede Generation ist eine Spielrunde. Aber bevor das Spiel beginnt, muss man sich erst einmal mit dem Spiel vertraut machen, denn Neom ist relativ komplex und gerade bei den vielen unterschiedlichen Bezeichnungen auf den Legekarten muss man sehr oft nachschlagen.

Welche Plättchen ins Spiel kommen, hängt von der Anzahl der Spieler ab, die anderen müssen dann aussortiert werden. Jeder Spieler bekommt einen Stadtplan.

Jede Stadt produziert einen Grundrohstoff, den man als Marker erhält.

Das andere Material wird entsprechend vorbereitet, Plättchen, Geld, Ankergebäude, usw. Das Besondere, der Spielablauf unterscheidet sich deutlich, mit welcher Spieleranzahl spielt, deshalb müssen bestimmte Generationsplättchen aussortiert werden.

Und so funktioniert das Spiel auch hervorragend zu zweit. Die Plättchen, die man anlegen kann, müssen in unterschiedlicher Art und Weise bezahlt werden, einmal Geld oder Rohstoffe. Hat man eine Ware nicht, kann man diese beim Gegenspieler kaufen.

Hierbei gibt es Unterschiede im Preis. Rohstoffe sind günstiger als Luxuswaren. Die Kosten können aber gesenkt werden, indem man eine Handelsroute errichtet. Beim Ablegen muss die Straße beachtet werden, denn diese müssen aneinanderpassen und es muss eine Verbindung zum Zentrum entstehen.

Man muss kein Generationsplättchen ablegen, sondern man kann ein Ankergebäude errichten. Oder man bekommt dafür Geld, aber das ist dann eine Notlösung.

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Über die Gebäude bekommt man aber nach jeder Runde Geld. Wenn die dritte Generation abgeschlossen ist, wird die Wertung durchgeführt.

Da werden die Plättchen bewertet, Wohngebiet, Warenproduktionseinrichtungen und Waren bringen Punkte. Städte oder Bereiche, die nicht angeschlossen sind, wie kein Strom und kein Anschluss, bringen Minuspunkte.

Fazit

Neom ist ein sehr komplexes Legespiel, mit sehr viel Tiefgang und vielen taktischen Möglichkeiten. Das Spiel besticht durch die Optik und das reichliche Spielmaterial.

Vor allem liegen auch Zipptüten bei.
Auf Grund der komplexen Spielanleitung hätte man die Plättchenbeschreibung auf ein oder zwei Karten oder als Sichtschirm drucken können, denn so erspart man sich das ständige Blättern.

Sie werden viel Zeit für die Eingewöhnung der Regeln benötigen, vor allem wenn Sie Gelegenheitsspieler sind, wird es einige Zeit dauern, ehe Sie sich reingefuchst haben. Das Spiel als solches bietet viel Tiefgang.

  • Spieler:1 – 4 Personen
  • Alter: ab 13 Jahren
  • Dauer: 75 – 90 Minuten
  • Verlage: Lookout Games, Asmodee Deutschland
  • Autor: Paul Sottosanti
  • Illustrator: Klemens Franz
  • Spieljahr: 2018

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 5541 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.