Degrees of Separation

Bild Modus Games

Dieses Spiel ist ein klassisches „Jump and Run“ Spiel, was dann doch nicht so klassisch ist. Doch hier alles der Reihe nach …

Man beginnt mit einem jungen Mädchen zu spielen, welches erwacht. Sie tritt aus ihrer Schlafstätte und sieht, wie schön grün und bunt die Welt ist.

Die Sonne lacht und alle Pflanzen erfreuen sich ihres Daseins.

Am anderen Ende der Spielewelt erwacht kurz darauf ein Junge. Dieser tritt aus seinem Schloss und er sieht eine kalte weiße Winterlandschaft.

Wir dürfen im Singleplayer Modus abwechselnd beide Charaktere steuern, bis sich beide auf einer Brücke treffen. Die Brücke stützt zusammen und ab hier dürfen wir beide Charaktere gleichzeitig steuern.

Dabei können wir einstellen, welchen der Charaktere wir aktiv steuern wollen und welcher warten oder mitlaufen soll.

Klingt zunächst nicht wirklich spannend? Ist es aber, denn wie bereits erwähnt beeinflussen beide aktiv ihre Umwelt.

Und somit gilt es dann immer schwerer werdende Rätsel zu lösen. Am Anfang noch Ballons, die bei Wärme aufsteigen und bei Kälte absinken, nachher dann Mühlräder, die nur laufen, wenn auch das antreibende Wasser nicht gefroren ist.

Auf diese Art und Weise entsteht ein noch nie dagewesenes Spielgefühl mit immer schwerer werdenden Rätseln.

Die Systemanforderungen bei höchster Grafik sind nicht gerade gering. Ich konnte auf meinem System jedoch keinerlei Ruckler oder ähnliches verzeichnen.

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Fazit

Dieses Spiel ist tatsächlich mal eine Innovation, da die Rätsel teilweise etwas kniffelig sind. Weiterhin verändern sich die Level bei jedem Durchlauf.

Das Spiel ist mit 19 Euro bei Steam, für ein Spielchen zwischendurch, preislich angemessen.

Die Grafik ist exzellent und die Steuerung sehr direkt, wobei die Geschicklichkeitsanforderung moderat gehalten wurde.

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MirkoSchmidt
Über MirkoSchmidt 133 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Bild wurde von Juli gezeichnet.