Ein tierisches Such- und Ratespiel von Piatnik

Bild Piatnik

Friedlich stehen Kühe, Schafe, Pferde und Schweine auf der idyllischen Wiese. Aber halt … hat sich da nicht etwas bewegt? Und waren es vorher nicht mehr Tiere? Oder weniger?

Bei diesem lustigen Such- und Ratespiel von Perepau Llistosella entdeckt der aufmerksamste Beobachter die meisten Veränderungen und sammelt dafür Punkte.

Die Regeln von „1, 2, 3″ sind schnell erklärt und schon steht dem tierischen Spaß für zwei bis acht Spieler ab vier Jahren nichts mehr im Wege. Der jeweilige Spielleiter platziert zwischen zehn und fünfzehn Tiere nach dem Zufallsprinzip auf der Wiese und zählt dann laut bis zehn.

Die Mitspieler müssen sich in dieser Zeit die Tiere und ihre Anordnung gut einprägen, denn sobald es für alle „Augen zu!“ heißt, gibt es – vorgegeben durch eine vom Spielleiter gezogene Aktionskarte – eine kleine Veränderung auf der Wiese. Möglicherweise gesellt sich ein weiteres Pferd auf die Weide oder eines der Schweine versteckt sich?

Vielleicht sucht sich auch die Kuh einen neuen Platz zum Grasen oder zwei Tiere tauschen ihre Positionen? Dies gilt es mittels Tippkarten zu erraten, wenn der Spielleiter „Augen auf!“ verkündet. Damit es nicht zu schwer wird, darf ein Hinweis zur jeweiligen Aktion gegeben werden. Aber vielleicht sehen aufmerksame Beobachter auch sofort die Veränderung?

Beim Kampf um die meisten Punkte liefern sich bei diesem tierischen Suchspiel zudem Spielleiter und Mitspieler ein spannendes Rennen. Wird der Unterschied von keinem Mitspieler erraten, gibt es nämlich einen Punkt für den Spielleiter! Aber keine Sorge: Diese Aufgabe wechselt natürlich und jeder darf die Beobachtungsgabe der anderen auf die Probe stellen!

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„1, 2, 3″ lässt sich auch in einer leichteren Variante ohne Aktionskarten spielen und eignet sich dadurch besonders für die jüngsten Kinder (ab vier Jahren). Bei dieser Spielart geht es nur um die veränderten Positionen der Tiere, von denen pro Runde eines seinen Platz wechselt. So fördert das Spiel nebenbei und spielerisch die Konzentration und schult das Gedächtnis.

Der Autor
Perepau Llistosella wurde 1963 in Barcelona geboren. Er ist Lehrer und Psychologe und beschloss, alle Brettspiele, die er als Kind gespielt hatte, zu wiederholen. Nachdem er Vater zweier Kinder geworden war, begann er mit ihnen moderne Brettspiele zu spielen – und einige selbst zu entwerfen. Der jetzige Verleger mit einer eigenen Brettspielfirma hat mehr als zehn Spiele veröffentlicht, mehrere seiner Entwürfe wurden ausgezeichnet.

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 6712 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.