Super Mario Maker 2

Bild Nintendo

Er ist Kult und auch gleichzeitig das Maskottchen von Nintendo. Seine Markenzeichen, der Schnauzbart, der kleine Bauch, die blaue Latzhose, die ein Klempner so halt trägt.

Als Italiener hat er auch immer einen typischen Spruch auf den Lippen, wie „Mamma mia“. Das erste Spiel erschien bereits in den 80er Jahren, als er bei Donkey Kong das erste Mal aufgetreten ist.

Seine Spiele wurden in den Jahren im dreistelligen Millionenbereich verkauft.

Nintendo hatte zu Zeiten der WiiU den Super Mario Maker entwickelt und auf den Markt gebracht. Von da an war der Hype geboren, denn endlich konnte man seine eigenen Level bauen und erleben.

Der Traum so vieler Spieler und Fans der Mario Reihe wurde endlich wahr.

Punkt, Punkt, Komma Strich

Die Entwickler hatte jetzt und damals den Spielern einen fast übermächtigen Editor zur Verfügung gestellt, mit dem man fast alles machen konnte.

Das Besondere, man kann jetzt auch diese Welten, die man erschaffen hat, anderen Spielern zur Verfügung stellen. Somit gibt es fast unendliche Möglichkeiten, eigene Level zu entwickeln.

Man kann dabei im Baukastensystem auf die verschiedenen Epochen von Mario, wie „Super Mario Bros.”, „Super Mario Bros. 3” oder „Super Mario World”, und andere zurückgreifen.

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Dabei ist das Baukastensystem einsteigerfreundlich gestaltet, so dass Kinder ab 8 Jahren schon ohne größere Hilfe kleine Level gestalten können.

Für die komplexeren Welten benötigt man dann schon ein wenig Erfahrung. In aller Regel geht es mit den Geländeblöcken los. Aber das ist noch nicht alles.

Man kann Geräusche und Effekte einbauen. Gegner und anderes festlegen sowie den Lohn, die Goldmünzen platzieren.

Noch viel besser ist, dass man die Länge des Levels festlegen kann. Die Levelfreiheit reicht von der Ober- bis zur Unterwelt. Aber keine Angst, für alles haben die Entwickler ein Tutorial entwickelt, der einem zeigt, wie man an all das herangehen kann.

Aber einfach mal probieren heißt auch hier die Devise und schon ist das erste Level fertig. Nachdem die ersten kleinen Level gebaut sind, kann man sich auch an die ersten komplexeren Aufgaben heranwagen. Hier kann man sich als Tüftler beweisen und richtig in die Tiefe gehen.

Vor allem soll man sich dann klar sein, was man will, denn sonst vermacht man sich ganz schnell. Hier sollte man ruhig seine Ideen dazu erst einmal auf Papier bringen, so wie es auch die Entwickler selber tun.

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Und schon kann man Rohre, fleischfressende Pflanzen, Münzen, Blöcke mit Fragezeichen platzieren, wie es einem gefällt. Egal ob auf dem Land, im Wasser oder in der Luft. Ist man fertig, kann man dann endlich alles spielen und das auch nicht allein, sondern mit Freunden vor dem Bildschirm.

Neue Abenteuer braucht Mario

Nun gibt es auch noch ein Abenteuer. Peach wurde diesmal nicht von Bowser entführt, nein das Schloss hat sich selber zerlegt. Nur noch Schutt und Asche.

Da Mario immer hilfsbereit ist, hilft er den Toads und Toadette auf der Baustelle und verdient in seinen Abenteuern genug Münzen, so dass man das Schloss wiederaufbauen kann. Hintergrund ist dabei, den Spieler mit der Steuerung für das Baukastensystem im Abenteuerspiel vertraut zu machen. Es ist halt kein komplettes Mariospiel.

Fazit

Der Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt. Man kann nach Herzenslust bauen und spielen. Und diese Kombination ist es, die das Spiel so erfolgreich macht.

Und der Baukasten kann auch schon von Kindern ab 8 Jahren genutzt werden. Sie werden sich dabei wundern, wie flink diese ein Level zusammengesetzt haben.

Für die komplexeren Level braucht man doch etwas Hilfe.

Aber vielleicht geht man das einfach als Familie an, diese Aufgaben zu bewältigen, schließlich kann man diese dann auch selber spielen.

  • Hersteller Nintendo

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.