Glastonbury

Bild Franjos

„Glastonbury ist eine Kleinstadt in Somerset im Vereinigten Königreich. Die Kleinstadt im Distrikt Mendip hat rund 8.800 Einwohner.

Sie ist aufgrund der Ruinen der Glastonbury Abbey und der Mythen und Legenden um den nahegelegenen Hügel Glastonbury Tor bekannt, derentwegen Glastonbury den Anspruch erhebt, das sagenhafte Avalon zu sein. Bedeutend ist auch die eisenzeitliche Pfahlbausiedlung, die von Bulleid und Gray ausgegraben wurde“ (wikipedia).

Viele werden diesen Titel schon kennen, denn schon 2001 hatte dieser Titel die Spielwelt als Kupferkessel erobert.

Damals noch als Zwei-Personentitel. 2013 erschien dann das Spiel als „Glastonbury“ und hier als Vier-Personenspiel.

Das Ziel des Spiels ist es, wertvolle Zaubertränke zu sammeln und so als der beste Magier in die Geschichte eingehen.

Mit den Karten wird das Spielfeld gestaltet. Hierzu gibt es u.a. Zutatenkarten, mit dessen Hilfe ein 6 x 6 großes Raster ausgelegt wird. An den Ecken werden jeweils neutrale Karten abgelegt. Die Zauberer oder Magier, wie man es halt nimmt, sind wunderschön gestaltete Holzfiguren.

Jeder bekommt dazu noch einen passenden Kessel, auf welchem die Zutaten abgelegt werden. Im ersten Spiel verzichtet man auf die anderen Karten. Das Besondere sind die Zahlenwerte auf den Karten, die angeben, wie weit man seine Figur um das Feld ziehen darf.

Der erste Wert ist „2“, der auf dem Kessel abgedruckt ist. Die Figuren starten von den neutralen Eckfeldern. Wenn man in späteren Zügen auf die Eckfelder gelangt, darf man dann keine Karte nehmen.

Wenn man seine Figur um das Feld zieht und zum Stehen kommt, kann man sich eine Zutat aus der Reihe nehmen. Man versucht aber von der Zutatenart immer mehrere Karten von der Sorte zu sammeln, wie zum Beispiel vier Zutatenkarten mit Augen im Glas.

Hat man nur eine Zutatenkarte, zählt diese als Minuspunkt in dem Wert, der auf ihr abgedruckt ist. Sobald eine Reihe oder Spalte keine Karten mehr vorhanden sind, ist das Spiel beendet und es kommt zur Wertung.

Bild Franjos

Die aufgedruckten Werte werden zusammengezählt. Hat man von einer Sorte vier Zutaten gesammelt, gibt es noch Zusatzpunkte. Fleiß wird halt belohnt.

Hört sich alles easy an, aber da bei den Zutatenkarten immer nur die oberste Karte zu sehen ist, verliert man schon den Blick dafür, was man gesammelt hat.

Und man muss ja bei jedem Zug eine Karte nehmen, außer wenn man auf den Eckfeldern steht. Die Zusatzkarten, wie Zauberkarten, bringen zwar keine Punkte, haben aber immer einen wichtigen Zauberspruch auf Lager.

Und dann gibt es Karten, wo man halt auch gezielt Aufträge erfüllen muss, was natürlich dann auch Zusatzpunkte bringt.

Fazit

Glastonbury ist ein gelungenes Familienspiel, das optisch und spielerisch glänzt.

Es ist dabei schön, dass der Verlag den Titel nach so vielen Jahren noch einmal auflegt und somit können andere auch dieses Spiel genießen.

Die Regeln sind verständlich und man kann eigentlich sofort loslegen.

Ein wunderbares Spiel, dass uns hoffentlich nach lange in dieser Spielwelt erhalten bleibt.

  • Autor: Günter Burkhardt
  • Verlag: Franjos
  • Alter: 8 Jahre
  • 2 bis 4 Spieler
  • Spieldauer: 30 Minuten
  • Spieljahr 2019 (Wiederauflage)

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 7136 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.