Kilt Castle

Bild Zoch

So mancher Autor hat so seine Vorlieben, der eine hat ein Herz für Geschichte und der andere eben….

Ob nun Günter Burkhardt dabei auf den Whisky „Kilt Castle Scotch Whisky Distil Y Bourbon“ gestoßen ist, weiß ich nicht, aber eigentlich wird in den Hochebenen von Schottland sehr viel gebraut.

Der Streit im Hause Mc Kilt nimmt kein Ende. Es geht um Machtverschiebungen im eigenen Land. Die Einnahmen der Ländereien von Kilt Castle werden nach Herrschaftsanteilen aufgeteilt – und da zählt, wer obenauf ist!

Türme, die jeder Spieler in ausreichender Zahl hat, markieren das Territorium und sie stehen auch durchaus übereinander. Kilt Castle von Zoch ist ein kurzweiliger Bauwettstreit auf schottischem Grund.

Dazu werden auf den Ebenen Türme errichtet, wer dabei das oberste Stockwerk sein Eigen nennt, besitzt auch den Turm, der am Ende auch noch viel Geld bringt, aber zuvor natürlich auch Geld kostet.

Vor allem muss man dabei so viel Fläche wie möglich nutzen, denn das bringt zum Schluss viele Dukaten. Und wer die meisten Dukaten besitzt, wird Chef des Clans.

Zuvor wird das Spielmaterial vorbereitet und jeder Spieler erhält in einer Farbe seine Turmbauteile. Die Baukarten werden an ihrer Position abgelegt.

Die Baukarten bestimmen, wer an welcher Position ein Turmteil errichten darf. Ein Spielzug besteht dabei aus zwei Teilen.

Zuerst wird eine Baukarte versetzt und dann gebaut. Durch das Versetzen der Baukarte kann man eventuell einen Dukatentag auslösen, wo die Spieler für ihre Türme Geld bekommen. Dies geschieht dadurch, dass beim Auslegen der Baukarte eine Lücke entsteht.

Das Anlegen der Baukarten wurde sehr verständlich in der Spielanleitung beschrieben. Weiterhin besteht eine Baupflicht, nur wenn kein bezahlbarer Boden mehr vorhanden ist, wird davon Abstand genommen.

Es darf nur auf Feldern gebaut werden, an welcher die Baukarte anliegt. Man kann dabei auf einer freien Fläche bauen. Weiterhin kann man auch einen Turm überbauen. Überbaut man einen Turm des Gegenspielers, um Fläche zu bekommen, muss man ihn bezahlen.

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Sobald ein Spieler alle Turmteile verbaut hat, ist das Spiel beendet und es folgt die Wertung.

Fazit

In Kilt Castle steckt viel drin, jeder Taktiker wird sich hier freuen und je mehr Baufläche schon bebaut wurde, umso herausfordernder ist das Spiel. Kilt Castle ist ein kurzweiliges Spiel, was vor allem Spaß macht.

Die Spielanleitung wurde sehr verständlich geschrieben und illustriert. Wer taktische Spiele mag, liegt hier richtig.

  • Kilt Castle – ein taktischer Bauwettstreit
  • Autor: Günter Burkhardt
  • Illustration: Dennis Lohausen
  • für 2 – 4 Spieler ab 10 Jahren
  • Spieldauer zirka 45 Minuten

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Über Wilfried Just 8882 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.