Kleine Fische ganz groß

Bild Noris

In Kleine Fische ganz groß schnorcheln Spieler durchs Meer. Um sich zu bewegen, decken man Fischkarten auf.

Man kann jederzeit damit aufhören.

Kenne ich, werden einige jetzt sagen. Und Sie haben recht, denn 2009 gab es schon das Kartenspiel Kleine Fische und jetzt wurde aus einem Kartenspiel ein Brett/Kartenspiel.

Dabei setzen die Macher des Spiels auf Altbewährtes.

Das Spielbrett wird ausgelegt.

Die Karten werden gemischt, zuvor werden die Bootskarte und die Wasserhöhle herausgelegt. Das Boot startet auf dem ersten Feld und der erste Taucher kann ins Wasser steigen.

Er kann nun die Karte aufdecken, auf der er sich gerade befindet.

Deckt der Spieler einen Fisch auf, so kontrolliert er, ob schon ein Fisch dieser Art offen auf dem Spielplan liegt. Wenn das nicht der Fall ist, hat der Spieler Glück gehabt.

Er hat nun wieder die Wahl zwischen AUFHÖREN und WEITER-SCHWIMMEN. Handelt es sich allerdings um einen Fisch, der schon offen auf dem Spielplan liegt, so hat der Spieler zu viel riskiert!

Der Spieler verdeckt die beiden Fische der gleichen Art, sowie alle Fische, die zwischen diesen beiden Fischen aufgedeckt wurden.

Das ist halt so mit der Gier. Und dann gibt es noch die Kraken, die einem das Leben schwer machen können, die halt in den Untiefen der Meere ihr Zuhause haben.

Der Krake beendet den Zug, wenn sie auf einen oder mehrere Taucher trifft. Die restlichen Punkte verfallen dann in diesem Zug. Ist auf den aufgedeckten Fischen kein Krakenpunkt sichtbar, so darf der Krake auch nicht bewegt werden.

Zieht der Spieler mit dem Kraken auf ein Feld, wo andere Taucher stehen, na dann kann man sich bei den anderen halt mal bedienen.

Bild Noris

Werden Fischkarten entfernt, werde diese nach dem Zug des Spielers wieder aufgefüllt. Kann man nicht mehr auffüllen, ist das Spiel beendet.

Und dann geht es an die Wertung, schließlich gibt es auch diverse Sonderkarten.

Aber all deren Funktionen kann man der sehr gut geschriebenen Anleitung entnehmen.

Fazit

Dies ist die Fortsetzung des Kartenspielklassikers. Man hat am eigentlichen Spiel nur hier und da optimiert und als Brettspiel umgesetzt.

Alle, die das Kartenspiel kennen, werden es wiedererkennen und merken, dass das neue Spiel sich genauso flott wie sein Vorgänger spielt.

  • Spieler:2 – 4
  • Alter:ab 8 Jahren
  • Dauer:30 – 45 Minuten
  • Noris Spiele
  • Autoren: Peter Neugebauer/ Stefan Wiewiora

Auch Interessant

Über Wilfried Just 8917 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.