Rasend schnell

Bild Coppenrath

Man nehme die Spielideen des Altmeisters der Spieleentwicklergilde, Reiner Knizia, und einen Verlag, der die professionellsten Designer im Repertoire hat. So entsteht „Rasend schnell“, ein brillantes  Kartenspiel.

Das Geheimnis eines Erfolgsrezepts? Antwort: Ja. Für Insider ist es eigentlich kein Geheimnis.

Aus einem Stapel Kartenspiele hat mein Zehnjähriger spontan gerade dieses Kartenspiel gewählt. Seine Wahl wurde beeinflusst durch die überzeugende Illustration auf der Verpackung.

Während er die Rennwagen aus der Perforation drückte, habe ich mich von der durchgestylten Umverpackung überzeugen können.

Für Kartenspiele reicht in der Regel ein nicht nur billiger, sondern auch billig aussehender Pappkarton aus. Nicht beim Verlag Spiegelburg. Bis ins Detail wurde dieses Teil gestylt. Stabil, mit seitlichem Schubkastenauszug und clever gefaltetem Innenleben, verspricht die Verpackung lange Lebensdauer mit optimalem Schutz der Spielelemente.

Eine supertolle Umverpackung für ein Kartenspiel, das durch seine Funktionalität überzeugt.

Das Spiel selbst benötigt für den “Normalverbraucher“ kaum eine Anleitung. Die beigefügte Anleitung bietet verschiedene Spielvarianten, wie Dreher, Aufholjagd oder Windschatten.

Alles in allem ein Spiel, was durch seine einfachen Regeln hervorsticht und nunmehr durch Entscheidung meine Kinder neben Mau, Mau und UNO die Ehre erhält, in die Grundausstattung der Kartenspiele zu Hause aufgenommen zu werden.

Einzige Schwierigkeit ist die Abschätzung der Wagenlängen, die durch die Kartenwerte umgesetzt werden müssen.

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Die fehlende Rennstrecke, die wir leicht auf der Rückseite einer Tapetenbahn entwickelt haben, bietet uns nun die Möglichkeit, Rennen so zu absolvieren, die spannend sind und begeistern.

Die Begeisterung griff übrigens  auch auf seine ein Jahr jüngere Schwester über, die, wie ihre Rennwagen, nicht zu bremsen sind.

Fazit

Die 49 Spielkarten und eine Spielanleitung, die Freiraum für die Spielenden lässt, bieten optimale Bedingungen, ein Formel-1-Rennen für 2 – 4 Spieler zu starten.

Selten, dass ein Kartenspiel mit einfachen Regeln so begeistert. Großes Lob für die Produktdesigner und für Rainer Knizia.

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