Blackwood Briefe an mich

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Britta Sabbag hatte eigentlich einmal Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik an der Universität Bonn studiert. Seit 2009 hat sie mit dem Schreiben begonnen.

Ihr erster Roman „Pinguinwetter“ wurde 2012 auf Anhieb zum Spiegel-Bestseller, der auch erfolgreich für die Theaterbühne adaptiert und auf 4 Bühnen gespielt wurde. Es folgten viele weitere Bücher, die ebenfalls Bestseller wurden.

Blackwood ist nun ihr neuestes Werk. Ihr Buch führt den Leser auf die grüne Insel, nach Irland. Und wenn man die Augen schließt, fühlt man sich so, als ob man auf der grünen Insel spazieren geht.

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Brief von ihrem zukünftigen Ich. Würden Sie ihn lesen? Gesine muss nach dem Tod ihrer Mutter nach Irland ziehen, da hier der Rest der Verwandtschaft wohnt.

Blackwood ist ein kleines verträumtes Dorf, aber leider hat sie hier keine Freundin, mit der sie ihren Kummer teilen kann.

Gesine ist hier gerade erst einmal 15 Jahre alt und das ist eigentlich die Zeit, wo Töchter ihre Mütter benötigen. Und Tante Wanda, zu der sie gezogen ist, ist zwar nett, aber kein Mutter-Ersatz.

Als die Tante erzählt, dass hier noch andere wohnen, glaubt Gesine, dass die Tante einen Kleinen sitzen hat, denn hier sollen Feen und Waldgeister wohnen. Aber das ist eben Irland, da gehören Feen und Kobolde dazu, wie das Grün auf den Wiesen.

Aber das junge Mädchen glaubt nicht daran und dadurch hat sie Probleme, hier heimisch zu werden. Ihre Tante hat dabei das Problem, dass sie bisher allein gelebt hat und dadurch verliert man irgendwie das Gefühl für den anderen. Hier will sie einfach nur weg, aber leider funktioniert dies nicht.

So sitzt sie da, an einem alten Schreibtisch und aus langer Weile wühlt sie in dem Tisch.

Sie stößt auf Briefbögen, Schreibpapier, Tinte und Feder – damit hat sie noch nie geschrieben! Aber wem soll sie einen Brief schreiben? Jetzt wo ihre Mutter tot ist …

Niemand fällt ihr ein und so füllt sie ein Blatt Papier mit einigen Worten an sich selbst, um ihrem Kummer ein Ventil zu geben und sich den Schmerz von der Seele zu schreiben.

Von da geht es etwas aufwärts. In der Schule findet sie einen Freund und dann verliebt sie sich, aber Arian ist mit einer anderen zusammen.

Und dann kommt der Abend, der alles in ihrem Leben verändert. Sie findet in dem besagten Schreibtisch einen Brief, einen Brief, den sie bereits in der Zukunft geschrieben hat.

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Und immer öfter tauchen welche auf. In dem Brief geht es um sie und ihr Schicksal. Da stellt sich nur die Frage, ob sie diesem entgehen kann.

Fazit

Milena Karas, Tom Linden und Julian Horeysek sind diejenigen, die dieser Geschichte Leben einhauchen.

Eine Geschichte, die spannend, humorvoll aber auch romantisch ist.

Die Geschichte wartet auch mit einigen Wendungen auf, die keiner zuvor gesehen hat. Die Zielgruppe ist hier natürlich weiblich und das Hörbuch ist hier sehr zu empfehlen.

  • Autorin Britta Sabbag
  • Verlag DAV
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.