My Universe: Hunde- und Katzenbabys

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Die My Universe Reihe ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Die Themen sind vielfältig und reichen vom Thema Schule bis zur Tierarztpraxis.

Oberste Prämisse war, selbst machen. Mama, ich möchte einen Hund haben, haben schon viele Eltern gehört. Ja, am Anfang sind sie klein und knuddelig. Sie sehen als Welpe einfach süß aus.
Und da ist es egal, ob es ein Husky oder Bloodhound ist. Werden sie größer, muss man viel Zeit investieren. Da reichen nicht nur einmal 5 Minuten Kuscheln.

Was auch noch wichtig ist, die Hunde ändern sich. So wird der Bloodhound ein großes liebenswertes Sabbermonster. Und jeder Hund braucht eine Beschäftigung.

Und so bekommen die Kinder einen Vorgeschmack, was sie erwarten kann, wenn ein Vierbeiner nach Hause kommt. Denn die Vierbeiner kann man nicht einfach beiseiteschieben, nein, sie sind jetzt der Mittelpunkt, schließlich können sie nicht die Toilette benutzen, sondern sie müssen bei Wind und Wetter raus.

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Dabei hat das Spiel vorgegeben, welche Bildkombinationen angeklickt werden müssen oder einfach mal das Tier streicheln. Bei diesem Spiel stehen Katzen- und Hundewelpen im Vordergrund.

Diese kommen dann nach Hause, wo nach und nach der erste Kontakt mit seinen Menschen aufgebaut wird. Ihnen muss also mit viel Liebe und Wärme begegnet werden.

Und wenn mal was daneben geht, kann man dieses aufwischen.

Die kleinen Lieblinge müssen täglich sorgsam gepflegt und dem richtigen Training unterzogen werden, damit sie zu gut erzogenen Haustieren werden. Aber genauso wichtig ist, dass man immer schaut, dass sie trinken und fressen können. Ab und zu sind die lieben Vierbeiner hier aber etwas wählerisch.

So geht es dann den Welpen

Regelmäßig erfolgt die Reinigung der Vierbeiner und da müssen manchmal der Schwamm und das Wasser herhalten, denn anders wird man den Schmutz nicht wieder los.

Ganz wichtig ist dabei natürlich, sie stets ordentlich zu knuddeln und ganz viel mit ihnen zu spielen.

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Jedes Tier ist einzigartig und hat seine eigene Persönlichkeit und Vorlieben. Wenn sorgsam auf die Bedürfnisse des Tieres eingegangen wird, wird es dies dem Spieler danken und zum treuesten aller Freunde werden.

Es kann sogar Tricks lernen und an Wettbewerben teilnehmen, um Belohnungen und neues Zubehör freizuschalten.

Fazit

In dem Universum sind einige kleine Ungereimtheiten vorhanden. So spielen die Welpen, wenn man zwei oder mehr nach Hause geholt hat, nicht miteinander. Was sie eigentlich tun würden.

Oder man kann sie nicht in den Arm oder auf den Schoß nehmen, denn hier fehlt der eigene Avatar, man selbst ist nur eine Hand. Wenn man mit den Kleinen in der Nachbarschaft spazieren geht, ist man allein.

Man hat dabei das Gefühl, dass man in einer Geisterstadt wohnt. Keiner, der mal über den Zaun den Welpen anspricht, oder gar andere Tiere sind ebenfalls nicht zu sehen. Über kleine Grafikfehler kann man hinwegsehen. So trinken meine Vierbeiner nicht aus dem Napf, sondern daneben, so dass sie Luft trinken.

Bei Futter steht dem Spieler halt auch nur Trockenfutter zur Verfügung. Auch Welpen kann man an das Barfen gewöhnen. Man hätte sich doch mehr Zeit nehmen sollen, um das Spiel rund zu machen.

Kinder sollten bei diesem Spiel bereits lesen können oder wenn man Jünger ist, dass die Eltern den Text vorlesen, das ist am Bildschirm ja kein Problem. Alles in allem eben nur bzw. leider nur Mittelmaß.

Getestet auf der Switch

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.