Im Spiel dreht sich alles um die Zucht von Kristallen, die jedoch gleichzeitig heranwachsen. Dabei ist ein guter Überblick entscheidend – sonst entsteht schnell ein Durcheinander.
Das Geschehen spielt sich in zwei Bereichen ab: der eigenen Ablage und dem zentralen Spielbereich. Auf der eigenen Ablage wirbeln die Würfel, wodurch man Karten und Kristallplättchen erhält.
Der zentrale Spielbereich dient anschließend als Zielort für diese gesammelten Elemente. Zusätzlich gibt es einen Vorrat an Kristallplättchen, von dem einige offen ausliegen. Die Karten selbst sind quadratisch und diagonal geteilt – jedoch nicht vollkommen symmetrisch, was im weiteren Spielverlauf noch von Bedeutung sein wird.
Die Anzahl der Spielkarten, die ausgelegt werden, hängt von der Anzahl der Spieler ab. Die Würfel werden dann auf die Karten gesetzt. Dieser wird auf den Stapel gelegt, auf dem schon ein Würfel liegt.

Am Zielpunkt, wo der letzte Würfel liegt, kann man sich die Karte nehmen und baut diese Karte in seine Auslage ein. Das Feld ist aber nicht endlich, sondern ist nur 3 mal 4 Felder groß, so dass man schon aufpassen muss.
Schließlich wird immer von oben nach unten gebaut. Das Besondere dabei ist, dass man Karten unter anderem drehen kann. Die Frage ist nur, welche Wertung ich favorisiere.
Jede Kristallsorte folgt eigenen Platzierungsregeln.
Eine Sorte bevorzugt es, wenn möglichst viele gleichfarbige Teile direkt nebeneinanderliegen.

Eine andere Sorte vermeidet es, neben gleichfarbigen Teilen positioniert zu werden.
Wieder andere Kristalle entfalten ihre Wirkung erst, wenn vier Exemplare an einer gemeinsamen Ecke zusammentreffen. Begehrt sind auch die Kristalle, diese erhält man, wenn man zwei gleichfarbige Würfel auf der Karte liegen hat. Und hier werden die Stärken des Spiels ausgespielt, die taktischen Elemente kommen hier zum Zuge.
Ohne dabei die Spieler zu über- oder zu unterfordern. Man selbst will die meisten Punkte haben und der Gegenspieler natürlich nicht.
Fazit
Man kann durch geschickte Züge den Gegenspieler dazu bringen, seine wertvollen Kristalle durch billige Kristalle zu überbauen. Und damit bekommt dieser halt eine schlechtere Gesamtwertung.
Da sieht man halt schon den Schweiß auf der Stirn herunterlaufen. Weiterhin positiv ist die Gestaltung des Spiels.
- Autoren Yoel Sayada, Renaud & Pierrick Libralesso
- Familienspiel
- ab 8 Jahre
- 2 bis 4 Spieler
- 30 Min.
- Spieljahrgang 2025