Fieber

Bild Moses

Ein schlimmes Fieber hat den Patienten erwischt. Da heißt es, in der Rolle als Arzt zu versuchen, die Temperatur in den Griff zu bekommen.

Dies dürfte eigentlich keine Schwierigkeit darstellen, wenn da nicht noch die anderen Ärzte wären, mit denen man um die Rettung des Patienten im Konkurrenzkampf steht und somit diesen mehr gefährdet als heilt.

Ein erbitterter Wettstreit beginnt, denn nur einer kann am Ende den Patienten retten.

Gespielt wird mit zwei bis fünf Spielern. Der Spielplan, der den kranken Patienten mit Fieberthermometer zeigt, wird in der Mitte platziert.

Zu Beginn steht der Spielstein auf 37 Grad.

Jeder Spieler erhält eine rote, blaue und weiße Karte, die er verdeckt aufnimmt.

Die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel. Ziel eines jeden Spielers ist es, mithilfe seiner auszuspielenden Karte die Temperatur des Patienten so zu verändern, dass die anderen Spieler keine Karte legen können.

Rote Karten erhöhen die Temperatur, blaue verringern sie und weiße Karten haben verschiedene Wirkungen. An den farbigen Rückseiten kann jeder Spieler erkennen, welche Art von Karten die anderen auf der Hand halten und er kann somit die Temperatur des Patienten clever beeinflussen.

Der Spielstein wird jeweils um den Wert der ausgespielten Karte verändert. Dabei darf die Temperatur niemals über 41 steigen bzw. unter 35 Grad fallen. Im Spiel befinden sich weiße Karten mit insgesamt zehn unterschiedlichen Anweisungen.

Die rote Spritze bestimmt, dass der nächste Spieler nur eine rote Karte ausspielen darf oder die Pille mit Nebenwirkung besagt, dass der nächste Wert auf der roten oder blauen Karte doppelt zählt und somit der Spielstein um den doppelten Wert versetzt werden muss.

Bild Moses

Nachdem eine Karte ausgelegt wurde, muss eine neue Karte vom Nachziehstapel gezogen werden. Kann ein Spieler keine Karte auslegen, verliert er eine Karte und muss sie unter den Ablagestapel legen.

Das Spiel endet, wenn nur noch ein Spieler Karten auf der Hand hat. Er ist Sieger und hat als Einziger den Patienten retten können.

Fazit

Schon wenn man die kleine Spielschachtel in den Händen hält, fällt das liebevoll und niedlich gestaltete Cover auf. Dies setzt sich sowohl auf den Karten als auch auf dem Spielplan fort.

Das Spiel eignet sich sehr gut für zwischendurch, da es nicht länger als 10 Minuten dauert und schnell erklärt ist, sodass sofort losgespielt werden kann. Zielgruppe sind die jüngeren Spieler.

Die Kinder lernen, strategisch vorzugehen, zu beobachten, zu kombinieren und dementsprechend clever ihre Karten einzusetzen mit dem Ziel, Sieger des Spiels zu werden. Eine Kaufempfehlung ist hier absolut gegeben.

  • Moses Verlag
  • ab 8 Jahren
  • 2-5 Spieler
  • 32 Karten
  • 1 Spielplan
  • 1 Spielstein
Über Silke Stegemann 124 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin.