Im Gespräch mit Frau Kiriasis

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Sehr geehrte Frau Kiriasis,
Was dürfen wir über Ihr Kinderbuch „Rosalie & Theo – Das Geheimnis des roten Apfels“ erfahren?

Das Schönste ist eigentlich: Die Geschichte ist wirklich passiert.

Eines Morgens in meinem Camper dachte ich nur:

„Warum ist mein Apfel angeknabbert… die Ladekabel…und wer hat mein Handtuch zerfressen?!“

Relativ schnell war klar – ich habe einen blinden Passagier.

Diese kleine Spur hat etwas in mir ausgelöst.

Und aus dieser echten Begegnung ist Schritt für Schritt die Geschichte entstanden.

Heute ist „Rosalie & Theo“ eine Geschichte über Mut, über Vertrauen und darüber, dass manchmal aus den unscheinbarsten Momenten etwas ganz Großes entstehen kann.

Und ehrlich gesagt: Ohne diesen angebissenen Apfel gäbe es das alles gar nicht.

Die Reaktion: Was hat Sie dazu inspiriert, diese Geschichte zu schreiben?

Frau Kiriasis: Am Anfang war es einfach nur… naja… eine Maus im Camper.

Aber irgendwann hat mich dieser Gedanke nicht mehr losgelassen:

Und dann war plötzlich alles da.

Was wäre eigentlich, wenn diese kleine Maus eine Geschichte bekommt?

Ich glaube, das kennen viele: Man hat eine Idee – und entweder man lässt sie wieder gehen… oder man sagt:
„Okay, ich mach das jetzt einfach.“

Genau das habe ich gemacht.

Und im Nachhinein ist das eigentlich genau die Botschaft der Geschichte: „Machen ist wie wollen – nur krasser.“

Die Redaktion: Gibt es eine Figur oder eine Szene, die Ihnen persönlich besonders am Herzen liegt?

Frau Kiriasis: Ganz klar Rosalie.

Sie ist nicht nur eine Figur – sie ist ja wirklich mein Hund und immer an meiner Seite.

Sie ist ruhig und gelassen – aber gleichzeitig auch ein absoluter Wirbelwind.

Wenn irgendwo ein Ball ist, ist alles andere plötzlich egal.

Und genau diese Mischung macht sie so besonders:

Neugierig, verspielt, aufmerksam – und gleichzeitig unglaublich lieb, verschmust und zuverlässig.

Ich glaube, genau deshalb passt sie auch so gut in die Geschichte.

Die Redaktion: Und wie geht die Reise von Rosalie und Theo weiter – dürfen wir uns auf neue Abenteuer freuen?

Frau Kiriasis: Ja, und ich glaube, das ist erst der Anfang.

Die Welt von Rosalie und Theo wächst gerade weiter.

Es gibt schon weitere Geschichten und auch einen Abenteuerpass, bei dem Kinder selbst aktiv werden können.

Mir war wichtig, dass es nicht nur beim Zuhören bleibt, sondern dass Kinder selbst rausgehen, entdecken und Dinge ausprobieren.

Also ja – Theo hat noch einiges vor.

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Die Redaktion: Was wurde bei Ihnen zu Hause gespielt?

Frau Kiriasis: Ja klar.

Wir hatten zum Beispiel ein Monopoly-Spiel, das war für uns damals ein echtes Highlight. Oder Roulette, das fand ich mega.

Ansonsten Klassiker wie Mensch ärgere dich nicht, Mau-Mau oder Rommé mit meiner Oma – das habe ich geliebt.

Und wir waren viel draußen unterwegs, haben gebaut, gebastelt.

Ich glaube, das war eine ziemlich gute Mischung aus Spielen, Bewegung und ganz viel Fantasie.

Die Redaktion: Was war Ihnen dabei wichtig?

Frau Kiriasis: Dass es Spaß macht. Und dass man zusammen ist.

Ich glaube, Spielen ist eine der ehrlichsten Formen von Lernen.
Man lernt Strategien, man lernt mit Niederlagen umzugehen, man lernt dranzubleiben.

Die Redaktion: Wenn Sie Persönlichkeiten zu einem Spiel einladen könnten – wer wäre dabei?

Frau Kiriasis: Oh, das wird jetzt spannend.

Ich glaube, das wäre eine ziemlich wilde Mischung:

Einstein – einfach um zu sehen, wie er denkt.
Goethe – weil seine Worte bis heute berühren
Tiger Woods – weil mich sein Mindset interessiert
Nena oder Nina Hagen – für die Energie am Tisch

Und ganz ehrlich:

Am liebsten würde ich auch ein paar Menschen dazusetzen, die ich vermisse – wie meine Großeltern oder meine Tante.

Ich glaube, das wäre dann weniger ein Spiel…

sondern ein ziemlich besonderer Abend.

Die Redaktion: Welches Spiel spielen Sie am liebsten?

Frau Kiriasis: Ich spiele wirklich gerne alles, wo man ein bisschen nachdenken muss.

Während meiner Bob-Karriere waren Spiele immer dabei – vor allem auf Reisen.

Skip-Bo, UNO, Qwirkle, Tridomino… das ging eigentlich immer.

Und auch heute: Wenn Besuch da ist, ist ein Spiel oft nicht weit 😄

Die Redaktion: Schummeln Sie auch gern mal im Spiel?

Frau Kiriasis: Nein …

Ich finde, das macht das ganze Spiel kaputt.

Wenn ich mit Kindern spiele, helfe ich lieber dabei, dass sie das Spiel verstehen und selbst gute Entscheidungen treffen.

Und ehrlich gesagt: Es ist viel cooler zu sehen, wenn jemand ehrlich gewinnt.

Die Redaktion: Auf welche Frage hätten Sie in letzter Zeit keine Antwort?

Frau Kiriasis: Ich glaube, es gibt gerade viele große Fragen, auf die niemand wirklich eine Antwort hat.

Aber vielleicht geht es auch gar nicht immer darum, sofort Antworten zu haben.

Manchmal reicht es, neugierig zu bleiben…

und einfach den nächsten Schritt zu gehen. So ein bisschen wie Theo im Buch

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.