MAG-O-MAG

Bild Kosmos

Wenn der Vater mit dem Sohne was macht, in diesem Fall ein Spiel. Klaus und Benjamin Teuber haben mal was komplett Neues gewagt.

In dem Fall setzen sie auf Magnete und da es nicht langweilig werden soll, liegen gleich drei Spiele in einer Schachtel. Das Spielfeld wird immer mit der Magnettafel in die passende Vorrichtung gesteckt. Egal ob Autorennen, Golfspielen oder eine Reise in die Steinzeit, die Spiele haben eines gemeinsam, man kann sie im Team oder auch zu zweit spielen.

Das magnetische Labyrinth wird in wechselnden Mannschaften gespielt. Ein Spieler zeigt, wo es langgeht. Der andere Spieler folgt den Hinweisen mit seinem Magneten. Man muss also im Team verschiedene Aufgaben lösen, so zum Beispiel beim Golfspiel, in dem man eine bestimmte Anzahl an Schlägen benötigt, um den Ball einzulochen.

Wenn der Plan in der Vorrichtung steckt, muss man nur vorsichtig die beiden oberen Halter einfügen. In aller Regel gibt es noch ein Tableau und diverses Material, was man für das jeweilige Spiel benötigt.

Das wichtigste Instrument ist der Führungsmagnet und der Spieler, der diesen zieht, sieht nicht, wo er ihn hinzieht.

Nein, die anderen müssen den Spieler steuern, indem sie ihm zurufen, wo und wie er den Magneten hinziehen muss.

Dabei sollte man nicht nur rufen, sondern auch mit Handzeichen arbeiten. Wichtig dabei ist nur, man muss wissen, was die anderen wollen, denn die eigene Fläche ist halt nur orange und man hat gar keine Ahnung, wohin der Weg führt. Kommt man dabei vom Weg ab, muss der Spielstein auf die letzte Position gesetzt werden oder man beginnt von vorne.

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Man kann also sagen, die Spieler müssen sich blind verstehen. Dabei wechseln aber die Spieler, so dass jeder Mal in den Genuss kommt, den Magneten zu führen.

Fazit

Gekonnt unterscheiden sich dabei trotzdem alle drei Spiele voneinander, obwohl das Grundprinzip gleich ist.

Daher ist Mag o Mag sehr abwechslungsreich und bietet viele Überraschungen. Aber bei dem Autorenpaar kann man ja auch nichts anderes erwarten. Dabei ist alles stimmig, Spiel und Grafik. Einzige Kritik kann man bei der Rennstrecke geben. Etwas mehr Breite und da reichen 0,5 mm, wären netter gewesen, denn in der Eile liegt man doch öfter im Straßengraben, als gewohnt.

Und man muss bei den Ecken aufpassen, wenn man die Verbindungshalter einsteckt, dass man dies behutsam macht, sonst kann man die Beschichtung des Spielplanes beschädigen. Ansonsten, grundsolide und interessant.

  • Verlag: Kosmos
  • Autoren: Klaus Teuber und Benjamin Teuber
  • Erscheinungsjahr: 2017
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kommen wir selber auf fast 20 Jahre Spielerfahrungen zurückblicken.