Die PAW Patrol ist zurück – und diesmal wird’s urzeitlich. Marshall, Rubble, Rocky, Zuma, Skye und Chase stürzen sich in ein neues Abenteuer, das so bunt und laut ist, wie man es von der Truppe kennt.
Auf der Dino-Insel treffen sie nicht nur auf die Dino-Kumpels Timmy, Mahakala und Rhubarb, sondern auch auf Rex, einen Welpen mit Fachgebiet „Dinosaurier – und zwar alle“. Gemeinsam versuchen sie, Bürgermeister Besserwisser davon abzuhalten, die Insel in ein persönliches Chaos-Resort zu verwandeln.

Für Kinder bedeutet das: Action, Rätsel, Rettungsmissionen. Für Eltern bedeutet das: ein Spiel, das man guten Gewissens laufen lassen kann, ohne alle zwei Minuten als „technischer Support“ gerufen zu werden.
Die Dino-Insel ist in vier große Regionen unterteilt, die nach und nach freigeschaltet werden. Jede Zone hat ihren eigenen Stil – von „freundlich bewaldet“ bis „hier könnte ein T-Rex wohnen“. Sobald ein Gebiet offen ist, können Kinder frei herumstreifen, Schätze suchen, Hundekuchen einsammeln und kleine Nebenaufgaben erledigen.
Parallel dazu führt ein klarer Storypfad durch Rettungseinsätze und leichte Rätsel. Die Fähigkeiten der Welpen werden regelmäßig gebraucht: graben, reparieren, fliegen, klettern – alles dabei. Der Charakterwechsel sorgt dafür, dass kein Kind nur mit seinem Lieblingswelpen spielt, sondern die ganze Truppe kennenlernt.
Die Mischung aus freiem Erkunden und geführten Missionen funktioniert erstaunlich gut. Kinder verlieren nicht die Orientierung, Eltern verlieren nicht die Geduld. Die Welt ist übersichtlich, die Aufgaben verständlich, und niemand muss erklären, wo „links“ ist.
Die Steuerung der Welpen ist angenehm intuitiv. Sie reagiert direkt und ist so einfach, dass selbst Oma nach zwei Minuten weiß, wie man Rocky laufen lässt.

Bei den Fahrzeugen sieht es anders aus: Die steuern sich eher wie ein schwerfälliges Kreuzfahrtschiff als wie ein wendiges Einsatzmobil. Erwachsene merken das sofort und ziehen die Augenbrauen hoch. Kinder hingegen nehmen es gelassen – Hauptsache, es hupt.
Eine etwas präzisere Fahrzeugsteuerung hätte dem Spiel gutgetan, aber es ist kein Drama. Eher ein „Kann man verbessern, muss man aber nicht“.
Die Kamera lässt sich wahlweise automatisch führen oder komplett manuell steuern. Für jüngere Kinder ist die automatische Variante ein Segen: Sie müssen sich nicht gleichzeitig um Welpe und Blickrichtung kümmern. Ältere Kinder (und Eltern, die heimlich mitspielen) freuen sich über die manuelle Kontrolle.
Diese Flexibilität macht das Spiel für unterschiedliche Altersstufen angenehm zugänglich – und sorgt dafür, dass weniger „Papa, die Kamera ist komisch!“ gerufen wird.
Fazit
PAW Patrol: Dino World ist ein kindgerechtes, zugängliches Abenteuer, das mit klaren Missionen, einer offenen Spielwelt und viel Welpencharme punktet.
Die Steuerung ist überwiegend gelungen, die Kamera vorbildlich, und die Mischung aus Freiheit und Führung trifft genau den Nerv junger Spieler.
Für Eltern heißt das: ein Spiel, das man guten Gewissens empfehlen kann – und dass man vielleicht sogar selbst kurz ausprobiert, wenn niemand hinschaut.