Gleich zwei Spiele aus dem Hause Ravensburger überzeugen in diesem Jahr die Jury „Spiel des Jahres“: Zum einen darf sich das taktische Kartenspiel mit Augenzwinkern „Moon Colony Bloodbath“ der Vielspielermarke alea über eine Nominierung zum Kennerspiel des Jahres freuen.
Zum anderen hat es das Kinderspiel „Magische Spiegel“ auf die Empfehlungsliste zum Kinderspiel des Jahres geschafft.
Moon Colony Bloodbath: Strategie trifft Schadenfreude
Städte auf dem Mond! Endlich unabhängig von der Erde – der Mond als Sprungbrett zu den Sternen.
Die Raketen sind voller Vorräte und Kolonisten, die Roboter programmiert, alles perfekt geplant. Doch im neuen Spiel Moon Colony Bloodbath von alea kippt die Idylle: Die Mondbasis wächst – bis einige Roboter verrücktspielen und alles wieder abbauen.
Ein taktischer Engine-Builder mit Augenzwinkern für bis zu fünf Personen, ab 14 Jahren, von Donald X. Vaccarino. Schadenfreude inklusive!
- Für 1 bis 5 Spieler ab 14 Jahren, von Donald X. Vaccarino, für 49,99 € (UVP), ET Februar 2026
Die Begründung der Jury
„Ein redaktionell ausgezeichnet gearbeitetes Spiel, bei dem es keine Wartezeit gibt, weil alle gleichzeitig am Zug sind. Es birgt eine überraschende gesellschaftskritische Tiefe: Wir steuern sehenden Auges in den Abgrund und setzen ruchlos auf eigene Vorteile. Trotzdem stirbt die Hoffnung zuletzt.“
Magische Spiegel: Rasantes Suchspiel mit Spiegel-Effekt
Bei diesem witzigen Spiel suchen zwei bis sechs Kinder alle gleichzeitig halbe Dinge auf großen detailreichen Karten. Wer schafft es am schnellsten, diese Bildhälfte mit einer Spiegelkarte ganz erscheinen zu lassen und einen Punkt zu ergattern?
Ob Löwe, Brille oder Schmetterling, wer als erstes zehn halbe Dinge spiegelt, gewinnt. Das Spiel mit den Spiegeln ist für Kinder ab fünf Jahren von Kseniya Kuznetsova, bietet einen einfachen Einstieg und drei abwechslungsreiche Spielvarianten, die nebenbei räumliches Denken und Vorstellungsvermögen fördern.
- Für 2 bis 6 Spieler ab 5 Jahren, von Kseniya Kuznetsova, für 19,99 (UVP), ET Januar 2026
Jurry
Zuerst sieht man nur ein Bild, auf dem nichts Sinn ergibt. Aber kaum stellt man einen kleinen Spiegel senkrecht darauf und bewegt ihn über die abstrakte Zeichnung, tun sich im Spiegelbild plötzlich völlig neue Welten auf.
So entstehen durch Spiegel und Karte mit einem Mal Blätter, Flaschen, Flugzeuge, alle möglichen Gebilde werden mit der Spiegelung sichtbar. In drei verschiedenen Varianten können die Kinder sowohl gegeneinander als auch miteinander versuchen, mit guter Beobachtungsgabe und Vorstellungskraft möglichst viele Bilder schnell zu erkennen.