Doktor Proktor und das beinahe letzte Weihnachtsfest

Doktor Proktor und das beinahe letzte Weihnachtsfest von Jo Nesbo/ Bild Der Hörverlag

Dass Skandinavier ein Händchen für erfolgreiche Kinderbücher und -filme haben, ist seit Astrid Lindgren weltweit bekannt.

Und diese Geschichten um den verrückten Doktor reihen sich da nahtlos ein.

Doktor Proktor ist eigentlich Erfinder, aber seine Erfindungen fallen ein wenig aus dem Rahmen.

Und durch einen Versuch, der nicht so gelaufen ist wie geplant, entstand das Pupspulver, welches in der ersten Geschichte ausführlich erzählt wurde.

Nun stehen höhere Ziele im Fokus, Weihnachten zu retten.

Der norwegische König hat aus Geldnot die Rechte des Weihnachtsfestes an einen sehr unangenehmen Mitbürger verkauft.

Und da Weihnachten eigentlich keinem gehört, hat dieser ein Geschäft daraus gemacht. Wer Weihnachten feiern will, muss in seinen Geschäften einkaufen und 10.000 Kronen dafür ausgeben.

Wer also ohne etwas zu bezahlen, Weihnachten feiert oder gar Weihnachtslieder singt oder den Gottesdienst dazu feiert, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Als dies alles im Radio bekanntgegeben wird, sind Bulle und Liese bei ihrem Doktor. Allesamt tanzen mit Juliette durch die Räume. Es hört sich an, als ob dies ein Scherz sei. Aber dem ist nicht so. Herr Thrane ist geldgierig und er scherzt nicht, denn er kann nicht lachen.

Das große Problem, wer hat so viel Geld. Dr. Proktor und die Kinder müssen etwas dagegen tun. Da kann nur eine Erfindung helfen, aber was? Dabei kann nur einer helfen, für den Weihnachten auch sehr wichtig ist. Gibt es so jemanden überhaupt?

Doktor Proktor und das beinahe letzte Weihnachtsfest von Jo Nesbo/ Bild Der Hörverlag

Und natürlich darf bei allem auch nicht das Pubspulver fehlen, welches unbedingt zum Einsatz gebracht werden muss. Ob das Fest zu retten ist, kann man hier natürlich nicht verraten.

Fazit

Jo Nesbø gehört zu den erfolgreichsten Kriminalautoren Skandinaviens und seit der Veröffentlichung der „Doktor Proktor“-Reihe ist er auch aus dem Bereich der Kinderliteratur nicht mehr wegzudenken.

Seine Bücher finden aber nicht nur großen Anklang bei der Jugend im hohen Norden, auch hierzulande ist der Schriftsteller längst kein Unbekannter mehr.

Aberwitzig, verrückt und kindgerecht, so könnte man die Geschichte einfach und passend umschreiben.

Vor allem haben die Kinder ihren Spaß bei der leicht durchgedrehten Geschichte.

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