CATAN – Nintendo Switch

Bild Catan

Vor mehr als 20 Jahren erschien das erste Mal Catan. Klaus Teuber hätte wahrscheinlich niemals damit gerechnet, dass dieses Spiel millionenfach verkauft wird und sich zum Spieleklassiker entwickelt hat.

Das Spiel als solches war vor 20 Jahren eine kleine Revolution, denn Catan besaß einen variablen Spielplan und die Spieler mussten miteinander kommunizieren, als eine wesentliche Rolle im Spiel, schließlich musste man Rohstoffe miteinander tauschen, sonst hatte man keine Chance im Spiel gehabt.

Aber man musste aufpassen, dass der Gegenspieler keinen größeren Vorteil davon bekommt.

Und für die Spielautoren hatte Klaus Teuber noch etwas geschafft, denn mit diesem Spiel hat er erreicht, dass der Name des Autors auf der Spielschachtel erscheint, was bis dahin nicht üblich war.

Heutzutage ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Name auf der Schachtel steht.

Das Siedeln beginnt
Wie im Brettspiel geht es um den Bau von Siedlungen, Rohstoffe abbauen und Handeln. Man kann auch den Kampagnenmodus wählen, denn hier stehen unterschiedliche Szenarien zur Verfügung und das in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Außerdem gibt es noch die Seefahrer, wo neue Inseln besiedeln werden müssen. Aber Vorsicht, hier warten die Piraten nur darauf, dass Schiff zu überfallen. Man spielt hierbei immer gegen zwei oder drei KI.

Natürlich bietet die Nintendo Umsetzung zwei klare Vorteile. Einmal kann man diese nicht nur am Bildschirm spielen, sondern als Handheld einfach überall mitnehmen. Und man muss das Spielfeld nicht auf dem Tisch zusammenstellen.

Wobei die klassische Brettspielvariante etwas bietet, was kein KI dieser Welt schafft, bluffen, um an seine Rohstoffe zu gelangen, so dass man die längste Handelsroute besitzt und im letzten Moment die entscheidende Fortschrittkarte spielen kann.

In der digitalen Variante sind die KIs nicht immer bereit zu handeln, wenn sie nicht einen klaren Vorteil davon haben. So dass meistens der Handel mit der Bank als einzige Alternative übrigbleibt.

Leider fehlt hier auch eine Sprachausgabe, dass man mit den KIs eine Kommunikation betreiben kann. Hier ist klar die klassische Variante unschlagbar.

Hier kann der Multiplayer Modus weiterhelfen, der aber auch nur bis zu vier Spielern möglich ist.

Leider fehlt “Händler und Barbaren”, die den Vorteil hätte, dass man gleich eine Zwei-Spieler-Variante aufzuweisen hätte.

Fazit

Catan auf die Switsch zu verlegen ist eine gute Idee, denn im Bereich der Konsolen ist diese familientauglich.

Optisch ein nettes gelungenes und kurzweiliges Spiel, denn für eine Partie hat man nicht immer die Leute da und so kann man halt mal zwischendurch sein Lieblingsspiel spielen.

Hersteller Asmodee Digital

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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.