SafeHouse

Bild Moses

In einem Hotel haben die Spieler, die gemeinsam spielen, ein Verbrechen beobachtet. Schnell weg vom Ort des Verbrechens.

Aber Vorsicht, der Täter ist den Zeugen auf der Spur, schließlich will er damit alle Spuren vernichten. Wir müssen schnell und clever sein und ins SafeHouse gelangen.

Die Idee dazu hatte Sebastian David Fitzek, einer der deutschen Schriftsteller. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seine Bücher wurden in zweistelliger Millionenhöhe verlegt. Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Autoren.

Sein Werk das Kind wurde 2012 verfilmt.

Das Besondere an dem Spiel ist das Spielfeld, welches man im letzten Abschnitt umblättern muss, bis man im SafeHouse angelangt ist. Alles wird dabei kooperativ gespielt. Die Anzahl der Kapitel und Fluchtkarten hängt von der Anzahl der Spieler ab.

Beim ersten Mal sollte man das Spiel in der Einstiegsvariante spielen. Man spielt dabei immer gegen einen Timer, die Sanduhr.

Hat man die Aufgabe nicht erfüllt, ist der Täter schneller hinter uns her, als geplant. Auch wenn man gemeinsam spielt, ist man abwechselnd am Zug.

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Wenn man am Zug ist, wird eine Kapitelkarte ausgespielt, die nun für alle gilt. Jetzt wird eine bestimmte Anzahl an Karten gesucht, welche Karten gesucht werden, steht auf der Auftragskarte.

Hat man die Aufgabe erfüllt, kann man entsprechende Schritte vorwärtsgehen. Wenn nicht, ist der Täter uns einen Schritt näher herangetreten.

Wichtig, man kann auch Fluchtkarten ausspielen und anlegen. Aber wie gesagt, müssen die Farben des Auftrages erfüllt werden. Egal wie, es muss dabei aufsteigend abgelegt werden. Hat man die Aufgaben erfüllt, kommt die Kapitelkarte aus dem Spiel und die Fluchtkarten auf den Ablagestapel.

Sollte man einmal nicht die passenden Karten parat haben, können diese getauscht werden, dazu wirft man diese ab und ergänzt seine Karten wieder. Wenn man beim Ziehen eine Karte des Verfolgers zieht, muss man diese sofort ausspielen und die angegebene Anzahl an Feldern den Verfolger setzen.

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Also muss man sich schnell ranmachen, um die Aufgaben zu erfüllen, sonst hat einen der Verfolger schnell eingeholt. Aber der Verfolger bewegt sich auch, wenn man die Zeit nicht eingehalten hat oder man mit dem Fluchtstein auf ein Verfolgerfeld gekommen ist. Und es gibt noch ein paar andere Aspekte, wenn der Verfolger uns verfolgt.

Es ist halt kein einfaches Leben als Zeuge. Wenn wir auf das Kapitelende gelangen, wird das nächste Spielfeld umgeblättert, eben wie in einem Buch. Und dann werden die Steine wieder positioniert und es geht weiter bis zum SafeHouse. Das Spiel ist verloren, wenn der Verfolger einen erreicht hat.

Fazit

Was sofort auffällt, das ist die Gestaltung des Spielfeldes, nicht nur optisch, sondern auch von der Idee, dass man wie in einem Buch blättert, und zum Schluss sich auf dem Spielfeld ein Haus erhebt.

Das Spielprinzip ist einfach und glücksabhängig. Im Spielfeld ist ein QR Code eingebaut, den man statt der Sanduhr nutzen kann. Die Musik und das Horn versuchen diese zu ersetzen, nur ist das letztere etwas leise und kann im Eifer des Gefechtes überhört werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass dieses Spiel kein einfaches Lizenzspiel ist, die nur gewählt werden, um den Verkauf anzukurbeln. In dem Fall hat der Verlag alles richtig gemacht, das Spiel ist spannend und unterhaltend sowie erfrischend anders.

Es wird aber keine Fitzek Geschichte nachgespielt. Man sollte zum ersten Mal mit der Einstiegsvariante des Spieles beginnen, um sich so mit den Abläufen des Spieles vertraut zu machen. Ansonsten ist dieses Spiel ein wahrer Hingucker.

  • Spieler: 2 – 4 Personen
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Dauer: 30 – 30 Minuten
  • Verlag: Moses Verlag
  • Autoren: Marco Teubner/ Sebastian Fitzek

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 7255 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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