DER SÜSSE BREI

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Sturm und Dürre haben die Ernte vernichtet. Die Menschen hungern. Hoffnung macht ihnen nur der Glaube an einen magischen Topf, der süßen Brei kocht.

Doch keiner weiß, wo der zu finden ist. Eine geheimnisvolle Waldfrau weist Jola – der Einzigen, die sich nicht in ihr Schicksal ergeben will – den Weg. Doch der Weg zur Wiedererlangung des zerbrochenen Topfes ist steinig.

Jola muss schwere Prüfungen bestehen und sich der Gier übler Gesellen erwehren.

Mit Wehmut erinnern sich die Menschen an einen Topf, der ihnen einst süßen Brei im Überfluss spendete. Doch der Topf, so heißt es in einem Lied, sei zerschlagen und seine Teile in alle Winde zerstreut. Das Mädchen Jola glaubt an solche Geschichten nicht.

Bei ihrer verzweifelten Suche nach Nahrung für die Mutter und für ihre Geschwister begegnet sie allerdings einer geheimnisvollen Waldfrau, die ihr den magischen Topf verspricht, wenn sie Mut, Barmherzigkeit und Klugheit besitzt.

Jola macht sich auf den Weg, die Scherben zu finden. Schnell schließt sich ihr ein junger Mann namens Veit an, der hilfsbereit wirkt, tatsächlich aber ein Getriebener ist: Veit hat Schulden, wird von üblen Geldeintreibern verfolgt und von seinem Bruder, dem alles andere als brüderlich handelnden Graf Ruben, erpresst.

Der zauberische Topf wäre eine Beute, die Veit schnell seiner Sorgen entheben würde. Doch durch die gemeinsam überwundenen Gefahren entsteht Zuneigung zwischen Jola und Veit. Erfolgreich setzen sie sich gegen die gierigen Geldeintreiber und den Grafen zur Wehr, und fügen den Topf wieder zusammen. Endlich können sich die Hungernden wieder sattessen.

DER SÜSSE BREI ist eine Verfilmung eines bekannten Grimmschen Märchens innerhalb der Reihe „Märchenperlen“.

Gedreht wurde im Freilichtmuseum Bleiberg, in und um Burg Kriebstein, im Sachsenforst und an anderen Orten.

Als Darsteller unter der Regie von Frank Stoye („Der Zauberlehrling“) überzeugen: Svenja Jung als Jola („Die Mitte der Welt“), Roland Wolf als Graf Ruben von Hammerlitz („Babylon Berlin“), Merlin Rose als Veit von Hammerlitz („Als wir träumten“), Lars Rudolph als Barde Balduin („Er ist wieder da“) und Stipe Erceg als Schwarzrabe („Der Baader Meinhof Komplex“).

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DVD Start 6.03.2020

Tipp

Über den Autor

Wilfried Just

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.