Isle of Skye

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Skye gibt es tatsächlich, sie ist die größte Insel der Inneren Hebriden und liegt im Westen Schottlands. Sie ist wild und ursprünglich. Vor allem ist es die wilde Kulisse, die den Besucher fasziniert.

Viele behaupten, dass hier das tatsächliche Schottland zu Hause ist.

Ob die beiden Autoren Andreas Pelikan und Alexander Pfister hier Urlaub gemacht haben, kann ich nicht sagen, aber es ist vorstellbar, denn auf dem Globus ist die Insel halt nicht zu sehen. Oder ob es der Whiskey ist, der von hier kommt, der den beiden die Idee zum Spiel gegeben hat, weiß ich nicht.

Isle of Skye wurde 2016 als Kennerspiel des Jahres von der Jury Spiel des Jahres ausgezeichnet.

Wobei die Gelegenheitsspieler keine Angst haben brauchen, denn Isle of Skye ist schnell lernbar und die Anleitung ist übersichtlich und verständlich. Die Landschaftsplättchen erinnern an andere bekannte Legespiele, funktionieren ähnlich und doch anders.

Denn die Wertung ändert sich von Runde zu Runde, denn ein Wertungsplättchen wird maximal nur dreimal genutzt. Aber all das kann man dem Wertungstableau entnehmen. Es steht alles da, was man tun muss, so dass man nicht immer nachlesen muss. Wichtig ist auch, dass man Geld macht und dazu helfen einem die Plättchen mit den Whiskeyfässern.

Alle Landschaftsplättchen werden in den Leinensack gelegt und gemischt. Die Spieler erhalten einen Sichtschirm, eine Startburg und eine Axt. Alles wird so vorbereitet, wie es in der Anleitung beschrieben ist.

Die Spielerunden hängen dabei von der Spieleranzahl ab. Alles beginnt mit der Ertragszahlung. Hier bekommt man für die Burg, für die Whiskeyfässer und für besondere Wertungen Gold. Dieses Gold muss man dann für den Erwerb der Landschaftsplättchen investieren.

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Dazu zieht jeder Spieler drei Landschaftsplättchen, die man vor dem Sichtschirm ablegt. Hinter den Sichtschutz legt man einmal die Axt ab, denn dieses Plättchen kommt dann weg und ist nicht zu erwerben. Hinter die anderen Landschaftsplättchen legt man dann einen Goldbetrag, den der Mitspieler zahlen muss.

Denn das erste Landschaftsplättchen muss man von einem Mitspieler kaufen. Das Gold was selber gelegt hat und das Gold des Mitspielers behält man. Das Gold für das andere Landschaftsplättchen muss man der Bank geben. Aber bevor man diese kaufen kann, wird der Sichtschirm entfernt, so dass alle sehen, wie die Preise sind.

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Den Anfang macht immer der Startspieler. Ist die Handelsrunde erledigt, werden die erworbenen Landschaftsplättchen an sein Feld angelegt.

Nun erfolgt die Wertung. Was gewertet werden kann, zeigt der Wertungsplan an. Es können bis zu drei Wertungsplättchen, die hier ausliegen, gewertet werden. Sobald dies erledigt ist, wird der Rundenanzeiger ein Feld weiter gesetzt. Wenn alle Runden gespielt sind, gewinnt der Spieler, der die meisten Punkte hat.

Hier gibt es in der Schlusswertung noch extra Punkte, angefangen von Gold, bis hin zu Büchern, die man angelegt hat. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Fazit

Handeln, Planen und Bauen, das sind die Elemente, auf denen das Spiel beruht. Vor allem dem Handeln wird hier ein hoher Stellenwert zugedacht. Da stellen sich immer die Fragen, wie man den Preis gestaltet, dass man das unattraktive Plättchen los wird und das Plättchen, welches man selber haben will, auch für einen Apfel und ein Ei erhält.

Vor allem muss man immer die Wertung im Auge haben, was in dieser Runde benötigt wird, muss man dann erfüllen, um Punkte zu bekommen. Somit verläuft jede Runde anders und das macht dieses Spiel immer wieder spannend.

Und es ist auch von Gelegenheitsspielern spielbar und damit ist die Wahl der Jury Spiel des Jahres zutreffend sowie sehr empfehlenswert.

  • Autoren: Andreas Pelikan und Alexander Pfister
  • Grafik: Klemens Franz
  • Verlag: Lookout
  • Vertrieb ASS
  • Anzahl Spieler: 2-5
  • Altersgruppe: ab 8 Jahre
  • Spieldauer: 1 Stunde
  • Auszeichnungen:
    Spiel der Spiele: Spiele mit Freunden (2016)
    Spiel des Jahres: Kennerspiel des Jahres (2016)

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 6886 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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