Spielejournalist

Bild Piatnik

Es ist ein Job und für viele der Traum. Immer das Neueste spielen zu können und das, bevor die Spiele überhaupt auf dem Markt sind.

Die Freunde sind sprachlos, wenn man das erzählt. Ein Spielejournalist testet nicht nur, nein, die Vorberichterstattung sowie Hintergrundreportagen sind genauso die Aufgabe eines Spielejournalisten.

Aber Spielen ist dabei nicht die Hauptaufgabe, sondern Recherchen, Telefongespräche und Besuche in den Studios, denn in aller erster Regel dürfen nur hier die ersten Spielesequenzen angetestet werden.

Die Aufgabe eines Spielejournalisten ist es, eine Geschichte zu erzählen und dabei darf er nicht auf die Marketingleute der Hersteller setzen, denn diese wollen nur ein Produkt verkaufen.

Und so muss man viel reisen. Egal ob Messe oder Entwicklerstudio und das weltweit.

Kontaktpflege ist hierbei ein wichtiger Punkt, schließlich will man die Spieler informieren, ob der Titel ein Flop oder ein Hit ist. Hierzu benötigt er einen Schreibstil, den die Leser mögen. Aber eins ist wichtig, man muss mit Termindruck umgehen können.

Viele Firmen, die Spielejournalisten anstellen, legen Wert auf Erfahrungen und nicht auf den Abschluss eines Studiums. Somit haben Quereinsteiger eine gute Chance, in dem Bereich tätig zu werden.

In aller Regel beginnt dies über ein Praktikum oder Volontariat.

Aber es gibt halt wenige Stellen in diesem Bereich, welches hauptsächlich daran liegt, dass das Netz durch Blocks überschwemmt wurde, die wiederum der verlängerte Arm der Hersteller sind und keine unabhängigen Berichte erstellen.

Unter https://brandora.de/ oder http://www.mediabiz.de/games/news/ kann man Jobs in diesen Bereich finden.

Tipp

Über den Autor

Wilfried Just

Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.