Sushizock im Gockelwok

Bild Zoch

„Sushizock im Gockelwok“ von Reiner Knizia sieht zwar etwas aus wie das bekannte Spiel Heck Meck aber spieltechnisch ist es ganz anders.

Dieses Spiel gehört zur Spielreihe Zicke & Zacke, welches die Würfelspiele des Zoch Verlages vereinen.

Eigentlich hatte Willy Wing der Reiher nur eine Idee, er wollte den Hühnern auf dem Hof Gackelwack mal Sushi anbieten. Nur mit der Qualität haut es nicht mehr so hin. Man findet immer wieder Gräten im Essen.

Als Spielmaterial stehen Ihnen Spielsteine und Würfel zur Verfügung. Es gibt Spielsteine mit Gräten, diese sind die Minuspunkte und es gibt die Sushisteine, die die Pluspunkte darstellen.

Weiterhin gibt es noch fünf Würfel, die jeweils die Symbole Sushi, Gräte sowie blaue und rote Stäbchen zeigen.

Die Spielsteine werden getrennt gemischt und jeweils in Reihe abgelegt, ohne dass die Steine dabei sortiert werden.

Das Ziel des Spieles

Die Spieler versuchen, durch Würfeln möglichst delikates Sushi zu ergattern. Aber jedes schmackhafte Häppchen braucht auch eine Gräte. Punkte gibt es nämlich nur für Leckereien, zu denen es auch eine Gräte gibt.

Natürlich liegen die kleinen Gräten nicht so schwer im Magen wie die großen. Sollten Sie mehr Sushi haben als Gräten, werden die oberen Sushi weggelegt und nicht gewertet.

Dann zählen Sie die Pluspunkte zusammen und dann ziehen die Minuspunkte in Form der Gräten ab. Wer dann die höchste Punktzahl hat, gewinnt das Spiel.

Nun kann das Spiel beginnen. Jeder Spieler hat bis zu drei Würfelversuche, um eine Portion zu ergattern. Da die Spielsteine durch das Mischen jeweils anders liegen, muss man sehen, dass man auch die lukrativen Stücke bekommt. Man kann die Sushihäppchen sammeln und dann noch einmal würfeln.

Hat man zum Beispiel drei Sushiwürfel, können Sie sich den Sushispielstein, der an der dritten Stelle liegt, wegnehmen. Haben Sie Stäbchen gewürfelt wird es interessant. Bei drei Stäbchen in der gleichen Farbe, dürfen Sie sich den obersten Spielstein bei einem Gegenspieler nehmen.

Bild Zoch

Bei vier Stäbchen in der in der gleichen Farbe, können Sie sich einen Spielstein aussuchen, indem Sie ansagen, welchen Spielstein des Gegners Sie haben möchten. Ansehen dürfen Sie sich die Spielsteine nicht, um diese auszuwählen.

Kann ein Spieler am Ende eines Zuges weder eine Portion aus der Tischmitte nehmen, noch einen Mitspieler beklauen, so muss er die Gräte mit dem größten Minuswert aus der Tischmitte nehmen. Wenn keine Gräten mehr liegen, muss er ein Sushispielstein nehmen, der den geringsten Wert anzeigt.

Spielidee

Sie können auch beim Sammeln die gleichen Würfelsymbole sammeln (Sushi, Gräte, etc.), so wie beim Spiel Heck Meck.

Haben Sie im zweiten Wurf ebenfalls das gleiche Symbol, haben Sie noch einen dritten und können das Glück herausfordern. Sollten Sie diesmal nicht das gleiche Symbol haben, war es das und Sie müssen die höchste Minusgräte an sich nehmen.

Fazit

„Sushizock im Gockelwok“ ist ein pfiffiges Würfelspiel. Und auf Grund seiner kleinen Verpackung ein idealer Reisebegleiter.

Die Beschreibung ist kurz und knapp. Das Spiel selber macht Spaß und bietet Unterhaltung für einige Spielabende.

  • Autor: Reiner Knizia
  • Grafik: Doris Matthäus
  • Verlag: Zoch Verlag
  • Anzahl Spieler: 2-5
  • Altersgruppe: ab 8 Jahre
  • Spieldauer: 20 Minuten bis ½ Stunde
  • Schwierigkeitsgrad: 2 (leicht spielbar )
  • Spieleinteilung: Gelegenheitsspieler; Familienspiel

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Wilfried Just
Über Wilfried Just 7368 Artikel
Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

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