The Mind

Bild NSV

The Mind ist ein Spiel um die Synchronisation von Zeitgefühl. Das Team muss im Gleichklang schwingen. Es muss EINS werden! Nur dann funktioniert dieses Spiel, so der Nürnberger Spielkartenverlag.

Das Kartenspiel ist ein reines Teamspiel. In jedem Level muss das Team alle Karten, die sie auf den Händen halten, aufsteigend auf einen offenen Stapel ablegen und das auch einzeln und nacheinander.

Das Besondere daran ist, dass niemand etwas über seine Karten verraten darf. Es darf sich weder ausgetauscht noch irgendwelche heimlichen Zeichen gegeben werden. Neben den Spielkarten erhält das Team auch Leben und Wurfsterne, die eingesetzt werden können.

Vor jeder Spielrunde und auch, wenn es ein Spieler verlangt, wird sich konzentriert, indem jeder eine Hand flach auf den Tisch legt, sich konzentriert, die Hand wieder wegnimmt und nun loslegt.

Die Level verlaufen immer gleich. Die niedrigste Karte muss zuerst gelegt werden, dann die zweitniedrigste usw. Wichtig ist dabei, dass jede Karte wirklich einzeln gelegt wird, auch wenn ein Spieler zwei aufeinanderfolgende Karten (z.B. 1 und 2) ausspielen kann. Eine Spielerreihenfolge gibt es nicht.

Wer meint, die niedrigste Karte auf der Hand zu halten, spielt sie aus. Sind alle Karten in der richtigen Reihenfolge gelegt worden, ist das Level geschafft und das nächste kann nach erneuter gemeinsamer Konzentration folgen.

Hat das Team eine Runde erfolgreich gemeistert, darf es sich in manchen Leveln mit einem Wurfstern oder einem Leben belohnen, je nachdem, welche Belohnung auf der Levelkarte angegeben ist.

Wird eine Zahlenkarte in der falschen Reihenfolge ausgespielt, wird das Spiel sofort unterbrochen und ein Leben geopfert. Danach müssen alle Handkarten, die niedriger sind als die zuletzt gespielte, beiseitegelegt werden.

Es erfolgt eine neue Konzentration und anschließend eine Fortsetzung der Runde. Wenn alle einverstanden sind, kann auch ein Wurfstern eingesetzt werden, der erlaubt, dass alle ihre niedrigste Handkarte ablegen, bevor es weitergeht.

Wenn es dem Team gelingt, alle Level erfolgreich zu absolvieren, hat es gemeinschaftlich gewonnen. Sollte das letzte Leben eingesetzt worden sein, hat es leider verloren.

Fazit

Der Spielkartenverlag preist das Spiel an als Experiment, eine Reise, total einfach und die genialste Team-Erfahrung, die man machen kann. Und ich muss sagen, es stimmt. Erst fragten sich die Spieler, ob es nicht albern ist, sich vor jeder Spielrunde gemeinsam zu konzentrieren.

Doch im Laufe der Levels wurde allen klar, dass diese gemeinschaftliche Konzentration für den Spielverlauf enorm wichtig war und oftmals zum erfolgreichen Erreichen des Levels führte.

Das Spiel ist einfach nur genial. Es hat riesen Spaß gemacht, vor allem, weil alle gemeinsam entweder gewinnen oder verlieren. Das schweißt zusammen und motiviert, immer besser jedes einzelne Level zu meistern.

  • Verlag: Nürnberger Spielkartenverlag
  • Kartenspiel, Teamspiel
  • Spieler: 2-4
  • Alter: ab 8 Jahren

Auch Interessant

Silke Stegemann
Über Silke Stegemann 114 Artikel
Schreibt und testet für das Kinderspielmagazin. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen