BARBIE™ ehrt das erste Schweizer Role Model

Bild Mattel

Anlässlich zu ihrem Jubiläum ehrt Barbie eine lange Reihe an weiblichen Vorbildern, um die sogenannte „Dream Gap“ zu schliessen. Der Begriff der „Dream Gap“ beschreibt die Lücke, welche zwischen Mädchen und der Entfaltung ihres vollen Potentials steht.

Eine Studie* zeigt, dass Mädchen ab dem fünften Lebensjahr anfangen, ihr Potential anzuzweifeln. Barbie möchte erreichen, dass Mädchen auf der ganzen Welt mit der „Du kannst alles sein“-Haltung aufwachsen.

Die berühmteste Puppe der Welt tritt daher als Vorbild auf und kreiert eine Spielwelt voller Möglichkeiten, Träume und dem Glauben an sich selbst.

Um in der Schweiz mehr Aufmerksamkeit für die «Dream Gap» zu generieren, fand gestern in Zürich ein Talk mit inspirierenden weiblichen Persönlichkeiten statt. Nebst Evelyne Binsack erzählten auch Meta Hiltebrand, Küchenchefin und TV-Köchin, sowie Laura Seifert, Mitgründerin der Coworking Plattform We Space, davon, wie sie sich in einer von Männern dominierten Branche behaupten und welche Hindernisse sie erfolgreich überwunden haben, um ihre Ziele zu erreichen.

Besprochen wurde dabei auch, wie Eltern ihren Kindern am besten die Willenskraft vermitteln, um gezielt eigene Träume verfolgen und erreichen zu können. Das Highlight des Events war die Ehrung des ersten Schweizer Barbie Role Models und die feierliche Übergabe einer One of a Kind Barbie an Evelyne Binsack.

Der Glaube an sich selbst machte Evelyne Binsack zur ersten Schweizerin, die den Mount Everest bestiegen hat. Eine tiefe Dankbarkeit empfindet Evelyne Binsack darüber, dass ihr geglückt ist, was andere vor ihr ohne Erfolg versucht hatten: Als erste Schweizer Frau erreichte sie 2001 den höchsten Punkt unserer Welt, den Gipfel des 8’848 Meter hohen Mount Everests.

Die Eiger Nordwand – schroff, abweisend, mächtig und überaus beeindruckend mit ihren 1’800 Metern Höhe – durchstieg sie insgesamt dreimal. Per Fahrrad, zu Fuss, mit Ski und Schlitten: Ganze 484 Tage lang war Evelyne unterwegs, um den Südpol zu erreichen und auch von einer Expedition zum Nordpol konnten sie weder Strapazen noch organisatorische Hürden abhalten.

«Bereits als kleines Kind bin ich unbewusst zur Abenteurerin geworden, als ich an einem Bach kniete und beschloss, niemals erwachsen zu werden», so Evelyne. «Oft hatte ich die Erwachsenen beobachtet und bemerkte schnell, dass ich keine Lust darauf habe, selbst so ernst und gestresst zu sein und mich klar auf eine Berufsoption festlegen zu müssen.» Doch Evelyne Binsack ist nicht nur Berufsbergführerin und Abenteurerin: als Referentin und Bestseller-Buchautorin gibt sie Einblicke in ihre Erfahrungen und ihre Lebenseinstellung.

Sie weiss, wovon sie spricht, wenn sie über Themen wie Motivation, Durchhaltewillen und Willenskraft referiert: «Wenn ich ein Ziel vor Augen habe, verfolge ich dieses konsequent.

Als ich beispielsweise als junge Frau mit dem Leichtathletik-Training begonnen hatte, konnte ich mich auch an schlechten Tagen stets dazu überwinden, die vorgegebene Trainingsstrecke zu absolvieren. Die Willenskraft kann wie ein Muskel trainiert werden».

Dieser mentalen Kraft und dem unumstösslichen Glauben an sich selbst, setzt Barbie im Rahmen der 2015 eingeführten „Shero-Kampagne“ mit der ihr nachempfundenen Puppe nun ein besonderes Denkmal. Auch Evelyne hatte als Kind schon mit Barbie Puppen gespielt. «Auf meine Barbie konnte ich meine Träume und Wünsche projizieren: Sie war schön, keck, erfolgreich und hatte eine starke Persönlichkeit».

Nun soll die starke Persönlichkeit von Evelyne Binsack ebenfalls Mädchen ermutigen, all ihre Träume zu verwirklichen – ganz egal welche das sind. Durch die Kampagne macht Barbie auf zahlreiche, inspirierende Frauen aufmerksam und versucht so die Bedeutung von starken Vorbildern für Mädchen zu festigen.

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Wilfried Just
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Das Magazin wurde im Mai 2016 gestartet, trotzdem kann ich selber auf fast 15 Jahre Spielerfahrung zurückblicken. Das Bild wurde von Juli gezeichnet.