Geschichten aus dem gefährlichen Königreich

Bild Der Hörverlag

John Ronald Reuel Tolkien, der Vater der Geschichten von Mittelerde, hat nicht nur die Geschichten vom Kleinen Hobbit erfunden, nein er erschuf auch zahlreiche lyrische Märchen.

Bereits in den frühen 20er Jahren erschuf er den kleinen Hobbit, welcher als Kinderbuch angelegt war und der zum jetzigen Zeitraum aufwendig als Filmprojekt umgesetzt wird.

Und auch Roverandom, welches erst Jahre nach seinem Tode veröffentlicht wurde, stammt aus dieser Zeit. Die Geschichte schrieb er für seinen Sohn, um ihn über den Verlust seines Spielzeugs hinwegzutrösten. Dies war 1925.

Die Geschichte vom kleinen Hund Rover, der später vom Mondmann in Roverandom umbenannt wurde, beginnt mit einem Wadenbiss. Der kleine Hund hatte den Zauberer Artaxerxes in die Wade gebissen, weil dieser seinen Ball eingesteckt hatte.

Dafür hatte ihn der Zauberer in einen Spielzeughund verwandelt, welcher dann durch Zufall in ein Spielzeuggeschäft gelangt ist. Hier wird er gekauft und gelangt so in die Hände eines kleinen Jungen. Nur fällt er eines Tages dem Jungen beim Spielen am Strand aus der Tasche und nun beginnt seine abenteuerliche Reise.

Der Sandzauberer Psamathos Psamathides hat ihn am Strand vor der Flut gerettet und weil er über Missgeschick des Hundes Bescheid wusste, hat er ihn wieder in einen Hund zurückverwandelt, nur die Größe konnte er nicht beeinflussen, denn Roverandom war noch so groß wie ein Spielzeughund.

Um ihn zu schützen, weil der Zauberer Artaxerxes noch sauer auf den Biss war, hat er den Hund zum Hund geschickt.

Fazit

Roverandom ist eine Art Kunstmärchen, welches episodenhaft erzählt wird und von der Struktur in genau drei gleich lange Teile zerfällt.

Neben dieser Geschichte findet man hier noch die Werke „Bauer Giles von Ham“, „Der Elbenstern“, „Elbenwald“, „Die Abenteuer des Tom Bombadil und andere Gedichte aus dem Roten Buch“.

Alle diese kann man ebenfalls der Kategorie Kunstmärchen zuordnen, die aber schon bereits mit zahlreichen Fantasieelementen gespickt sind.

Der Hörverlag konnte für die Umsetzung dieser frühen Werke als Hörbuch exzellente Sprecher, wie Hans Paetsch, Ulrich Noethen, Achim Höppner, Gert Heidenreich, verpflichten. Diese Erzählungen richten sich vor allem an Freunde von lyrischen Märchen oder an diejenigen, die über den „Herr der Ringe“ an Tolkiens Erzählungen Gefallen gefunden haben.

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